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Aktuell Nahost

Zivilisten in Syrien dringend auf Hilfe angewiesen

Mehr als eine Million Syrer brauchen dringend Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und Medikamente. Experten des UN-Nothilfebüros und der Organisation der Islamischen Kooperation haben sich im Bürgerkriegsland umgesehen.

Ihre Bilanz ist eindeutig: Tausende Menschen sind in den seit mehr als einem Jahr anhaltenden Gefechten verletzt worden. Andere verloren ihre Familien und ihr Obdach und wurden zu Binnenflüchtlingen angesichts der anhaltenden Gewalt. Zahllose Menschen haben keinen Zugang zu grundlegenden Dingen wie Wasser und Nahrung.

Sie alle bräuchten - so die Gutachter in ihrem in New York veröffentlichten Bericht - schnellstmöglich Hilfe. Neben der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten werden danach auch Zelte, Feldbetten sowie grundlegende Haushaltsgegenstände wie Töpfe und Kocher gebraucht. Ein erster Konvoi mit Hilfsgütern für 2000 Familien erreichte inzwischen die Gegend von Tartus.

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Arabische Liga appelliert an Assad

Delegation besucht auch Homs

Die Experten mehrerer UN-Organisationen und der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC) hatten sich vom 16. bis 26. März in neun Städten umgesehen, darunter in der Hauptstadt Damaskus sowie in Homs und Hama. Die Gruppe konnte nach eigenen Angaben auch einige von der Opposition kontrollierte Orte besuchen. Andere Regionen jedoch blieben der Delegation versperrt.

Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse wurden vom Machtapparat unter Staatschef Baschar al-Assad autorisiert. Noch vor wenigen Wochen hatte die Regierung in Damaskus bestritten, dass Teile der Bevölkerung große Not leiden.

se/kle (dpa, afp)

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