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Kultur

Zentrum für Deutschland-Studien in Peking eröffnet

Ein neues Zentrum für Deutschlandstudien ist am Dienstag an der renommierten Peking Universität eröffnet worden. Es soll die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Deutschland sowie die deutsch-chinesischen Beziehungen fördern. Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), die FU Berlin, die Humboldt Universität und die Peking Universität tragen das Institut, das sich zu einem wichtigen Kompetenzzentrum für Deutschlandstudien in China entwickeln soll, wie es in einer Mitteilung hieß.

In einem interdisziplinären Masterstudiengang mit Kultur-, Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften werden Studienprogramme angeboten, die sich direkt auf Deutschland und Europa beziehen. Ein Forschungsprojekt wird sich mit modernen Deutschlandstudien aus chinesischer Perspektive beschäftigen. Das innerhalb der Universität autonome Zentrum soll der breiteren Öffentlichkeit auch Veranstaltungen zu aktuellen Fragen der deutschen und europäischen Politik, Wirtschaft und Kultur anbieten.

Zentren für Deutschlandstudien, die vom Auswärtigen Amt bis zu zehn Jahre finanziell unterstützt werden, hat der DAAD seit Mitte der 90er Jahre weltweit in den USA, Osteuropa, Kanada, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Japan gegründet. Die

Fördervereinbarung für das Zentrum unterzeichneten der Präsident der Peking Universität, Xu Zhihong, der Präsident der FU Berlin, Dieter Lenzen, der Präsident der Humboldt Universität Berlin, Hans Jürgen Prömel sowie DAAD-Generalsekretär, Christian Bode, bei einer Feierstunde in der Peking Universität.