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Wirtschaft

Zentralbanken greifen zur Beruhigungspille 'Schnelltender'

Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten infolge der US-Immobilienkrise haben mehrere Zentralbanken massiv am Geldmarkt eingegriffen. Die Europäische Zentralbank pumpte mittels zweier Schnelltender frisches Geld in die Märkte und stellte den Banken zusätzlich 156 Milliarden Euro zur Verfügung. Zuletzt hatten die europäischen Währungshüter nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 zu diesem Mittel gegriffen. Die EZB stelle fest, dass es Spannungen im Euro-Geldmarkt gebe, obwohl die Versorgung mit Liquidität normal sei, so die Notenbank. Auch andere Zentralbanken versuchten die Märkte flüssig zu halten: Die Bank von Japan pumpte am Freitag umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro in den Markt. Die australische Zentralbank stellte umgerechnet gut drei Milliarden Euro zur Verfügung. Und die amerikanische Notenbank gab ihrerseits insgesamt umgerechnet 17,5 Milliarden Euro Reserven ins System.