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Wirtschaft

Zement-Ehe von Holcim und Lafarge genehmigt

Die EU-Kommission hat die Fusion von Holcim und Lafarge zum weltgrößten Zementkonzern unter Auflagen genehmigt. Beide Unternehmen müssen nun Bereiche in Deutschland und anderen Teilen Europas abstoßen.

Um Wettbewerbsbedenken für den rund

38 Milliarden Euro schweren Zusammenschluss

auszuräumen, hätten sich beide Konzerne bereiterklärt, überlappende Geschäftsbereiche in Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern zum Verkauf zu stellen, teilte die Kommission mit.

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Megafusion im Baustoff-Sektor (08.04.2014)

Früheren Angaben zufolge haben verschiedene Finanzinvestoren und Konkurrenten Interesse an Teilen oder dem ganzen Paket der angebotenen Werke und Anlagen. Bis Ende Januar sollen die Käufer der Firmenteile, von denen sich der schweizerische Konzern Holcim und das französische Unternehmen Lafarge trennen wollen, bestimmt sein. Im ersten Halbjahr 2015 soll die Fusion dann abgeschlossen sein. Nicht zu den Käufern gehören die deutsche HeidelbergCement und die mexikanische Cemex, die schon vor einiger Zeit abgewinkt haben.

Nach der Fusion soll das Europa-Geschäft von LafargeHolcim deutlich verkleinert werden und nur noch rund 20 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Durch den Zusammenschluss entsteht auf einem international boomenden Markt der weltweit größte Zementhersteller mit Niederlassungen in rund 90 Ländern. Derzeit erwirtschaften beide Unternehmen zusammen mit etwa 136.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 31 Milliarden Euro.

zdh/gmf dpa, rtr)

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