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Aktuell Kultur

Zeitschriftenbranche sieht sich im Aufwind

Obwohl die Nutzung von Online-Angeboten steigt, lesen die Deutschen weiterhin gedruckte Zeitschriften. Das geht aus der Trend-Umfrage des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger hervor.

Mehr als 90 Prozent der Deutschen lesen Printtitel, 72 Prozent der Deutschen nutzen die digitalen Angebote der Verlage. Dies teilte der Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger, VDZ, am Montag (07.04.2014) mit.

Maßgeschneiderte Inhalte für jede Zielgruppe

"Die deutsche Zeitschriftenbranche ist vital", sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer auf der VDZ-Jahrespressekonferenz. Scherzer schätzt, dass der Markt – gerade im Internet – weiter wachse und es auch in Zukunft zu Rekord-Reichweiten komme. Grund dafür seien die "redaktionelle Qualität, der Nutzwert, die zielgruppenspezifische Relevanz und die unterhaltende Seite der Zeitschriften", sagte Scherzer. Zudem gebe es maßgeschneiderte Inhalte für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Mit ihren Zeitschriften trügen die Verleger – online und offline - zur Informationsvielfalt bei, betonte Scherzer.

Insgesamt rund gibt es in Deutschland rund 1.600 Publikumszeitschriften, darunter Illustrierte, Frauen- und Männermagazine, Jugendzeitschriften, Programmzeitschriften und Special-Interest-Zeitschriften, zum Beispiel Auto- oder Musikmagazine. Jedes Jahr kommen zahlreiche neue Zeitschriften auf den Markt. Im Jahr 2013 waren es 111 Neuerscheinungen. Allerdings wurden 60 Publikationen wieder eingestellt.

rey/bgö (epd/dpa/vdz)