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Aktuell Welt

Zehntausende feiern im Heiligen Land

Nirgendwo sonst sind Christen so nah an den Wurzeln ihres Glaubens wie in Bethlehem. Die Mitternachtsmesse wird an dem Ort gefeiert, an dem Jesus das Licht der Welt erblickt haben soll.

Sie kamen aus aller Welt: Zehntausende Christen haben an den traditionellen Weihnachtsfeiern im Heiligen Land teilgenommen. Vor der Geburtskirche in Bethlehem begrüßten christliche Araber und Pilger den Lateinischen Patriarchen Fouad Twal. Er ist das Oberhaupt der römischen Katholiken in Israel und den Palästinensergebieten.

Pfadfindergruppen in Bethlehem empfingen den Patriarchen mit Dudelsackmusik. Die zum großen Teil von einer Trennmauer umgebene kleine Stadt liegt im Westjordanland. Sie ist nach christlichem Glauben der Geburtsort von Jesus Christus.

Prozession beginnt am Jaffa-Tor

Die traditionelle Prozession zur Geburtskriche in Bethlehem brach am Mittag am Jaffa-Tor in Jerusalem auf. Der in ein purpurfarbenes Gewand gekleidete 74-jährige Patriarch führte den feierlichen Umzug in die knapp zehn Kilometer entfernte Stadt an. Den größten Teil des Weges legten die Kirchenrepräsentanten in Fahrzeugen zurück, das letzte Stück bis zur Geburtskirche zu Fuß.

Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums werden über die Weihnachtstage rund 70.000 ausländische Besucher erwartet. Der Höhepunkt der Weihnachtsfeiern in Behtlehem ist die Mitternachtsmesse, die Twal zelebriert. Auch in Jerusalem und Nazareth begehen Tausende von Christen das Weihnachtsfest.

jj/SC (dpa, afp, tagesschau.de)