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Kultur

Zehn Millionen Euro verschwendet

Während es in weiten Teilen Kenias mehrfach zu Hungersnöten gekommen ist, hat die kenianische Regierung in den vergangenen beiden Jahren etwa zehn Millionen Euro für Luxusautos ausgegeben. Die Autos seien für den privaten Gebrauch hochrangiger Beamter bestimmt gewesen, heißt es in einer am Montag in Nairobi veröffentlichten Studie der Antikorruptionsorganisation Transparency International.

Mit der selben Summe hätte die Schulbildung von etwa 25.000 Kindern finanziert werden können, schreiben die Autoren. Präsident Mwai Kibaki war Ende 2002 mit dem Versprechen angetreten, die Korruption in seinem Land zu beenden. "Diese Form von Verschwendung zieht alle Versuche der Armutsbekämpfung ins Lächerliche. Außerdem löst sie in der Bevölkerung das Gefühl von Verbitterung aus", heißt es in der Studie. "Es ist schlimm, dass es in einem derart armen Land immer noch einen so großen Luxushunger unter den Politikern gibt." Gut die Hälfte der etwa 32 Millionen Kenianer lebt unterhalb der Armutsgrenze.

  • Datum 30.01.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7sO3
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