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Kultur

Zehn Jahre Haft wegen Streit um Mayonnaise

Im Streit um eine Mayonnaise-Schmierung für einen Cheeseburger der Fastfood-Kette MacDonald's hat eine 37-Jährige aus Texas eine Filialmanagerin des Unternehmens mit dem Auto überfahren und dabei schwer verletzt. Ein Gericht in Houston verurteilte die rabiate Fastfood-Kundin Waynetta Nolan für den Auto-Angriff vom 23. April am Donnerstag (4.12.) zu zehn Jahren Gefängnis. Die Angeklagte zeigte bei der Verkündung des Urteils keine erkennbare Regung.

"Ich gab ihr alles, was sie wollte - Mayonnaise, kein Senf, Zwiebeln, alles was ich nur tun konnte für die Lady", berichtete MacDonald's-Managerin Sherry Jenkins vor Journalisten draußen vor dem Gerichtsgebäude. "Mayo, Mayo, Mayo, - und das war ihr immer noch nicht gut genug." Zuvor hatte die Texanerin einer anderen MacDonald's-Angestellten bereits ihren Cheeseburger durch das Fenster der Drive-in-Filiale nachgeworfen, weil die Angestellte gesagt hatte, sie bekomme keine Mayonnaise.

Jenkins berichtete, um die Kundin zu beruhigen, habe sie ihr dann einen Cheeseburger mit der gewünschten Mayonnaise gebracht. Nolan habe jedoch weiter getobt, so dass man die Polizei gerufen habe. Dann sei die Managerin hinausgegangen, um die Auto-Nummer der Randaliererin zu notieren, die sie dann mit ihrem Wagen überfuhr. Jenkins hatte dabei einen Beckenbruch erlitten. Kundin Nolan hatte vor Gericht ausgesagt, sie habe die Managerin Jenkins aus Versehen angefahren, weil sie Ketchup auf ihren Cheeseburger gemacht habe.

  • Datum 05.12.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4PKQ
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