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Asien

Zahlreiche Tote nach Erdrutsch in Ferienregion

Heftige Regenfälle haben in Südkorea zu Überschwemmungen und einem verheerenden Erdrutsch geführt. So starben mindestens zwölf Menschen in einem Ferienort. Auf Seouls Straße wurden die Autos weggeschwemmt.

Menschen in roten Regenmänteln wühlen in der Erde (Foto: picture alliance/dpa)

Unter den Erdmassen vermuten die Rettungskräfte noch weitere Opfer

Unverhältnismäßig starker Regen ist wohl der Grund für einen Erdrutsch, der am Mittwoch (27.07.2011) im Norden Südkoreas mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet hat. Das Unglück ereignete sich in der Nähe eines Staudamms in der bergigen Region Chuncheon, etwa 100 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt.

Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich bei den meisten Toten um Studenten, die in dem Ort einen Freiwilligendienst ableisteten. Erdmassen rissen das Haus mit sich, in dem sie untergebracht waren. Auch andere, benachbarte Gebäude wurden zerstört. Zum Zeitpunkt des Erdrutsches waren südkoreanischen Medien zufolge 75 Menschen in den Unterkünften gewesen.

Rettungskräfte arbeiten in den Trümmern und Erdmassen (Foto: dapd)

Der Erdrutsch traf eine Ferienregion im Norden Südkoreas

Mehr als 500 Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei wurden an den Unglücksort geschickt, um unter den Erdmassen und Trümmern nach den Opfern zu suchen. Noch mindestens drei Menschen werden vermisst, darunter ein Kind. 24 Personen wurden beim Unglück verletzt.

Überflutete Straße in Seoul mit Autos (Foto: AP)

Die Wassermassen rissen viele Fahrzeuge mit sich

Seoul auch von Unwetter betroffen

In der Region rund um Seoul gehen seit Wochenbeginn schwere Regenfälle nieder. In der südkoreanischen Hauptstadt fielen innerhalb von 24 Stunden bis zu 400 Millimeter Regen. Viele Straßen wurden überflutet und mussten gesperrt werden, mehrere Brücken wurden ebenso für den Verkehr geschlossen. U-Bahn-Stationen stehen unter Wasser, im Süden der südkoreanischen Hauptstadt fiel der Strom aus. Etwa 800 Häuser wurden überflutet. Meteorologen rechnen mit weiteren Niederschlägen in Seoul bis zum Freitag.

Autorin: Olga Kapustina (dpa, afp, dapd)
Redaktion: Marion Linnenbrink