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Wissen & Umwelt

Zahlreiche AIDS-Wissenschaftler an Bord von MH17

Sie waren auf dem Weg zur AIDS-Konferenz in Melbourne. Viele, zum Teil sehr prominente Forscher befanden sich an Bord von MH17 - ein menschlicher, aber auch für die Wissenschaft ein großer Verlust.

Unter den 298 Passagieren und Besatzungsmitgliedern der über der Ostukraine abgeschossenen Verkehrsmaschine der Malaysia Airlines waren auch viele Wissenschaftler, die sich auf dem Weg zur internationalen AIDS-Konferenz in Melbourne befanden. Die Veranstalter reagierten mit Schock und Trauer auf die Nachricht. Man wolle aber mit Blick auf die Leidenschaft und Berufung der verstorbenen Kollegen im Kampf gegen HIV/AIDS die Konferenz wie geplant stattfinden lassen, dabei aber Gelegenheiten einbauen, um derer zu gedenken, die man verloren habe, schreiben #link:http://www.aids2014.org/:AIDS2014.org# auf ihrer Webseite. Die Konferez beginnt am Sonntag, insgesamt werden rund 12.000 Teilnehmer erwartet.

Joep Lange unter den Opfern

Wie viele der 283 Passagiere an Bord zu der Konferenz wollten, war zunächst unklar. Unter den Opfern ist unter anderem Joep Lange, ehemaliger Präsident der Internationalen AIDS-Stiftung und einer der international führenden HIV-Forscher von der Universität von Amsterdam. Der Chef des UN-Aidsprogramms, Michel Sidibe, schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter, dass "viele Passagiere" auf dem Weg zu der Konferenz gewesen seien. Seine "Gedanken und Gebete" seien bei den Familien der Insassen von Flug MH17, die "tragischerweise" ums Leben gekommen seien. Die Internationale AIDS-Stiftung bestätigte in einer Erklärung, dass "etliche unserer Kollegen und Freunde" in dem Flugzeug saßen.

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