1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Asien

Zahl der Toten bei Anschlag in Rawalpindi gestiegen

Die Zahl der Opfer nach dem Selbstmordattentat in Pakistan nahe der Hauptstadt Islamabad ist gestiegen. Die Polizei geht nun nicht mehr von neun sondern von 15 Toten und 18 verletzen Zivilisten aus.

Ermittler sichern Spuren an einem Auto in der Dunkelheit

Anschlag auf Zivilisten

Bei dem Anschlag am Montag Abend in Rawalpindi hatte sich ein Attentäter in seinem Fahrzeug vor einem Restaurant in der Nähe eines Taxistands in die Luft gesprengt. Die Explosion in dem belebten Viertel zerstörte mehrere Autos und löste Panik unter den Anwohnern aus.

Die Behörden vermuten, dass der Anschlag den für Montag geplanten „Langen Marsch“ der Opposition stören sollte. "Wir haben Informationen erhalten, dass es einen Anschlag auf den Protestmarsch zwischen Ralwipindi und Islamabad geben sollte“, sagte Innenminister Rehman Malik.

Der Marsch war wenige Stunden vor dem Anschlag abgesagt worden, weil die Regierung angekündigt hatte, die Forderung der Opposition zu erfüllen und den Obersten Richter Iftikhar Chaudhry wieder ins Amt einzusetzen.

In Rawalpindi war im Dezember 2007 auch die gerade erst aus dem Exil zurückgekehrte Benazir Bhutto bei einem Anschlag getötet worden.