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Politik

Zahl der Flüchtlinge drastisch gestiegen

Die Zahl der Flüchtlinge ist im vergangenen Jahr weltweit um eine Million auf 11,4 Millionen gestiegen. Grund für den Anstieg sind lang andauernde Konflikte in Krisenregionen.

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Zwischenstation Flüchtlingscamp: Immer häufiger müssen Menschen ihre Heimat verlassen

Nach Angaben des US-Komitees für Flüchtlinge und Einwanderer haben vor allem die Krisen in der sudanesischen Region Darfur und im Irak zum Anstieg der Flüchtlingszahlen beigetragen. Viele Menschen wurden zur Flucht gezwungen und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Der Flüchtlingsbericht weist außerdem darauf hin, dass überwiegend Frauen von einer Flucht aus ihrer Heimat betroffen sind.

Der Statistik zufolge leben fast sieben Millionen Menschen schon länger als zehn Jahre in Flüchtlingslagern. Die Zahl der Menschen, die im eigenen Land zu Flüchtlingen wurden, stieg um 3,16 Millionen auf 21,3 Millionen.

Kritik an "Lagerhaltung"

Im vergangenen Jahr startete das Komitee eine Kampagne gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in großen Lagern, was vom Komitee als "Lagerhaltung" kritisiert wird. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 gebe den Menschen jedoch das Recht, ihr Leben so normal wie möglich zu leben. Aber den Regierungen fehle der politische Wille, dies auch umzusetzen, so der Bericht weiter.

Das Komitee setzt sich deshalb dafür ein, dass Flüchtlinge eine Arbeitserlaubnis bekommen, dass sie sich frei bewegen können und dafür auch die entsprechenden Reisepässe bekommen. (iu)

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