Zahl der Erdbebenopfer in Taiwan steigt | Aktuell Asien | DW | 07.02.2016
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Aktuell Asien

Zahl der Erdbebenopfer in Taiwan steigt

Rettungskräfte haben nach dem Erdbeben in Taiwan noch Überlebende unter den Trümmern eines eingestürzten Hochhauses geortet. Helfer versuchen, zu ihnen vorzudringen. Doch auch weitere Leichen werden gefunden.

Rettungsmannschaften such in den Trümmern eines Hochhauses nach Überlebenden (Foto: rtr)

Rettungsmannschaften such in den Trümmern eines Hochhauses nach Überlebenden

Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan hat sich die Zahl der in den Trümmern gefundenen Todesopfer auf 23 erhöht. Etwa 130 Menschen werden laut einem Behördenvertreter der besonders stark betroffenen Millionenmetropole Tainan noch vermisst.

Pfusch am Bau?

Tainans Bürgermeister Lai Ching-te erklärte, mit Spezialgerät seien mindestens 29 Überlebende in einem umgestürzten Hochhaus geortet worden. Die Behörden haben den Verdacht, dass Pfusch am Bau die Ursache dafür gewesen sein könnte, warum das 16-stöckige Gebäude dem Beben nicht standgehalten hat.

Mehr als 2000 Soldaten und Feuerwehrleute sind auf der Suche nach weiteren Überlebenden im Einsatz. Mehrere Hochhäuser stürzten bei dem Beben ganz oder teilweise ein.

Eine Frau wird lebend aus den Trümmern gezogen (Foto: dpa)

Eine Frau wird lebend aus den Trümmern gezogen

Taiwanischen Agenturberichten zufolge wurden bei dem Erdstoß der Stärke 6,4 in der Nacht auf Samstag fast 500 Menschen verletzt. Die Betreiber der Schnellbahnzüge auf der Insel gaben bekannt, dass der Zugverkehr bald wieder aufgenommen werden soll. Die Erdstöße hatten auch Stromleitungen der Bahn unterbrochen.

se/ago/haz (rtre, ape, afp)

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