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Fußball

Wolfsburg zu Hause schwach

Der VfL kommt nicht über ein 1:1 gegen Düsseldorf hinaus. Am 26. Spieltag empfängt Leverkusen im Spitzenspiel den FC Bayern, dem man im Hinspiel in München die einzige Saisonniederlage beigebracht hatte.

Yohandry Orozco (R) und Adam Bodzek im Zweikampf (Bild: Getty Images)

VfL Wolfsburg - Fortuna Duesseldorf

Der VfL Wolfsburg bleibt zu Hause extrem harmlos. Die Niedersachsen kamen auch gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. In 13 Heimspielen kommen die Wolfsburger gerade mal auf elf Punkte. Mit insgesamt 31 Zählern dürfte die Abstiegsgefahr allerdings gebannt sein.

Vor 24.000 Zuschauern war Fortuna Düsseldorf in der 37. Minute durch Mathis Bolly mit der ersten gelungenen Offensivaktion in Führung gegangen. Das hat so Wolfsburgs Stürmer Ivica Olic, "Unruhe reingebracht, denn sonst haben wir ein gutes Spiel gemacht." Olic war es auch, dem in der 51. Minute der Ausgleich für den VfL gelang.

Für die Düsseldorfer hätte es fast noch zum Sieg gereicht, wenn der Kunstschuss von Robert Tesche nicht an der Latte, sondern im Tor gelandet wäre. "Der Punkt ist gerechtfertigt und kann noch wichtig sein," so Tesche, der mit seinem Team noch nicht ganz gerettet ist. 29 Punkte in der Tabelle sind aber ein gutes Polster auf den Relegationsplatz.

Bayern hat mit Bayer eine Rechnung offen

Die Topbegegnung des Spieltages steigt am Samstagabend in Leverkusen: Der Tabellen-Dritte empfängt den souveränen Spitzenreiter aus München. Zumindest wenn es nach der Statistik geht, ist für Spannung gesorgt, denn die Werkself verlor keines der vergangenen drei Heimspiele gegen den FC Bayern und brachte dem designierten Meister mit dem 2:1 im Hinspiel die einzige Saison-Niederlage bei. "Und so wie wir die Bayern kennen, werden sie alles tun, um genau diese Scharte auszuwetzen", ist sich Bayer-Coach Sascha Lewandowski sicher. "Sie werden deshalb natürlich mit einer 100-Prozent-Mentalität hier auftreten."

Schalke will in die Champions League

Auf eine Niederlage der Leverkusener hofft der Tabellen-Vierte Schalke 04, der mit einem Erfolg beim 1. FC Nürnberg erstmals in dieser Saison vier Liga-Siege in Folge feiern würde. Nach dem Ausscheiden aus der Königsklasse wollen die Gelsenkirchener genau da aber wieder hin, daraus macht Kapitän Benedikt Höwedes gar kein Hehl: "Der Reiz der Champions League ist riesengroß. Es ist natürlich unser Ansporn, jetzt mit Platz vier zumindest die Qualifikation zu erreichen."

Hinter den Bayern und vor den Konkurrenten aus Leverkusen und Schalke rangiert Meister Borussia Dortmund auf Platz zwei. Da wollen die Dortmunder auch bleiben und deshalb ist ein Heimsieg gegen Freiburg Pflicht, sagt BVB-Coach Jürgen Klopp: "Wir haben in dieser Saison nicht alles richtig gemacht. Aber wir haben so viel richtig gemacht, dass wir trotzdem den Rest der Liga noch anführen. Und das würden wir, ehrlich gesagt, gerne bis zum Saisonende tun."

Gedränge um die Europa League

Der Überraschungsaufsteiger aus Frankfurt hat Platz fünf inne und eigentlich schon weit mehr erreicht, als erträumt. Dennoch soll jetzt auch das Maximum her und das ist die Europa-Legaue-Teilnahme. Allerdings hat die Eintracht seit genau 504 Minuten nicht mehr ins Netz getroffen. Vielleicht kommt deshalb der kriselnde VfB Stuttgart am Sonntag (17.03.2013) gerade zur rechten Zeit nach Frankfurt.

Torwart Rene ADLER gibt Anweisungen (Bild: imago)

Will nach Europa: Hamburgs Torwart René Adler

Auch die Hamburger haben ihre Bescheidenheit abgelegt, zumindest René Adler. Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg gibt der HSV-Keeper unumwunden zu: "Wir wissen, dass wir die Chance haben nach Europa zu kommen und wir werden alles dafür tun, dass wir dieses Ziel auch erreichen." Man wolle nicht um Platz acht oder Platz neun spielen, soviel sei klar, erklärt Adler. HSV-Trainer Thorsten Fink indes sind diese Töne ein wenig zu forsch.

Mainz dagegen spricht nicht so offen von Europa, dafür aber von Respekt gegenüber dem Gegner 1899 Hoffenheim. Die 05er müssen zu dem Klub, der doch ein wenig überraschend tief im Abstiegskampf steckt, am vergangenen Spieltag aber wieder dreifach punkten konnte. "Wer den Sieg von Hoffenheim noch gebraucht hat, um irgendwie an die Konkurrenzfähigkeit zu glauben, der hat ihn dann ja, Gott sei Dank, bekommen", warnt Trainer Thomas Tuchel und hofft, dass seine Mainzer den Tabellen-17. nicht unterschätzen.

Schon ein wenig abgeschlagen im Rennen um die internationalen Startplätze sind Borussia Mönchengladbach und Hannover 96. Der Tabellen-Neunte erwartet den Zehnten am Sonntag im Borussia-Park.

Fürth wohl nicht mehr zu retten

Werder Bremen empfängt das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht Greuther Fürth. Der Punkt in Mönchengladbach am vergangenen Spieltag gibt den Hansestädtern Hoffnung, ihre Krise dann doch endlich mal überwinden zu können. Die Hoffnung der SpVgg auf den Klassenerhalt ist wohl nur noch rechnerischer Natur.

Hinweis: Die Deutsche Welle berichtet am Samstag (16.03.2013) in ihrem Live-Stream vom 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga ab 16.05 MEZ.

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