1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuell Deutschland

Wolfsburg wählt Hecking

Nicht Bernd Schuster, sondern Dieter Hecking wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der bisherige Coach des 1. FC Nürnberg unterschreibt bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2016.

Bundesliga-Trainer Dieter Hecking (Foto: dpa)

Dieter Hecking

Fußball-Manager Klaus Allofs (Foto: Getty Images)

Klaus Allofs wechselte auch in der laufenden Saison nach Wolfsburg

Der VfL-Manager bestätigte den Trainer-Transfer: "Wir haben uns geeinigt. Die offizielle Vorstellung von Dieter Hecking in Wolfsburg erfolgt in ein paar Tagen", sagte Klaus Allofs in Wolfsburg. Erst zu Saisonbeginn hatte Hecking seinen Vertrag beim Ligakonkurrenten Nürnberg bis 2014 verlängert. Doch die Verlockung aus Wolfsburg war groß, nicht zuletzt, weil seine Familie in Bad Nenndorf wohnt, rund 110 Kilometer von der Autostadt entfernt: "Natürlich spielen auch wirtschaftliche und familiäre Dinge eine Rolle", sagte Hecking der "Bild am Sonntag".

Ursprünglich galt der Wahl-Spanier Bernd Schuster als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Felix Magath, der nach seiner Entlassung im Oktober interimsweise von Lorenz-Günther Köstner vertreten wurde. Doch die für Freitag geplante Vorstellung Schusters fand nicht statt. Angeblich scheiterten die Verhandlungen den Bedingungen, die der Europameister von 1980 gestellt haben soll.

Bernd Schuster (Foto: dpa)

Bernd Schuster: An seinen Ansprüchen gescheitert?

Nürnberg hoffte bis zuletzt

So nahm die Trainerfrage beim VfL Wolfsburg ihre überraschende Wende: "Ich hatte mit Klaus Allofs gute Gespräche. Er hat mir erklärt, warum er mich unbedingt haben will und mir die Perspektiven aufgezeigt", sagte Hecking, dessen Vertrag bei Nürnberg eine Ausstiegsklausel enthielt. Seit 2009 hatte er die Franken trainiert und mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln beachtliche Erfolge erzielt.

Folgerichtig hoffte der "Club" bis zuletzt, dass Hecking " sich für uns entscheidet", wie Nürnbergs Sportvorstand Martin Bader noch am Samstag sagte: "Das ist mein großer Wunsch, dass ich Dieter Hecking überzeugen kann, weiter in Nürnberg zu bleiben." Es sollte anders kommen.

rb/SC (dpa, SID)

Die Redaktion empfiehlt