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Fußball

Wolfsburg und Mönchengladbach siegen

Am letzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase schaffen Wolfsburg und Mönchengladbach den Sprung in die nächste Runde. Damit sind alle Bundesligisten noch im Europapokal vertreten.

Im Stile einer Spitzenmannschaft zieht der VfL Wolfsburg in die nächste Runde der Europa League ein. Beim Auswärtsspiel gegen OSC Lille zeigte der Bundesligist eine mäßige Leistung, gewann aber trotz Unterzahl mit 3:0 (1:0). Vieirinha erzielte die wichtige Führung für die Gäste (45.+1) kurz vor dem Pausenpfiff. Dann der erste Rückschlag für die "Wölfe": Nach knapp einer Stunde verwies Schiedsrichter Halis Özkahya den Wolfsburger Josua Guilavogui mit Gelb-Rot des Feldes.

Doch zu zehnt traf das Team von Dieter Hecking erneut. Ricardo Rodriguez schlenzte einen Freistoß aus 20 Metern ins Toreck (65.). In der 75. Minute verhinderte Diego Benaglio den Anschlusstreffer durch Divok Origi, der einen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte. Besser machte es Rodriguez vom Punkt in der 89. Minute. Der Schweizer traf zum 3:0-Endstand. Im Parallelspiel der Gruppe H unterlag der FC Everton dem russischen Vertreter FK Krasnodar mit 0:1 (0:1). Everton zog trotz Niederlage als Gruppensieger in die nächste Runde ein.

Starker Auftakt von Lille

Die Franzosen versteckten sich keineswegs vor dem Tabellenzweiten der Bundesliga und sorgten für das erste Ausrufezeichen der Partie: Idrissa Gueye verpasste mit einem Flugkopfball knapp die Führung für Lille, weil der Pfosten im Weg stand. Die Franzosen drückten weiter und ließen die Gäste nicht ins Spiel kommen. Nach einer Ecke der Gastgeber prallte der Ball von Naldos Oberschenkel ab und wäre beinahe im eigenen Tor gelandet - aber Schlussmann Benaglio war auf dem Posten. Genauso wie kurz vor der Pause, als Origi versuchte, den Wolfsburger Torhüter aus 16 Metern zu bezwingen. Doch auch die Gäste kamen noch einmal gefährlich vor das Tor. Nach schöner Vorarbeit von Kevin de Bruyne traf Vieirinha zur überraschenden Führung.

Zwei Elfmeter, ein Treffer

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Lille erspielte sich Chancen, Wolfsburg hielt sich mit Offensivaktionen zunächst vornehm zurück. Die Franzosen schienen den Rückstand gut weggesteckt zu haben. In der 55. Minute hätte dann aber der eingewechselte Bas Dost für das 2:0 sorgen müssen, doch Torwart Vincent Enyeama konnte den Ball gerade noch abwehren. Wenige Sekunden später sah Guilavogui die Gelb-Rote Karte, weil er seinen Gegenspieler mit der Schulter am Kopf getroffen hatte - eine harte Entscheidung. Doch die "Wölfe" kämpften weiter und erzielten durch einen tollen Freistoß von Rodriguez sogar das 2:0. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff verpasste Origi den Anschlusstreffer. Seinen Elfmeter wehrte Benaglio stark ab. Robin Knoche hatte zuvor Ronny Rodelin im Strafraum zu Fall gebracht. Kurz vor dem Ende machte es Rodriguez besser: Er traf vom Elfmeterpunkt zum 3:0.

Hrgota schießt Mönchengladbach zum Gruppensieg

Großer Jubel beim Borussia Mönchengladbach nach dem Sieg gegen Zürich. (Foto: Getty)

Großer Jubel beim Borussia Mönchengladbach nach dem Sieg gegen Zürich

Borussia Mönchengladbach hat am letzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase den Einzug in die nächste Runde klar gemacht. Gegen den FC Zürich gewann die Elf von Trainer Lucien Favre mit 3:0 (1:0). Den Führungstreffer erzielte Patrick Herrmann nach einer schönen Kombination in der ersten Halbzeit (31. Minute). Aber auch Ibrahima Traore machte mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam. Der Mittelfeldstar sorgte immer für Gefahr und setzte seine Mannschaftskollegen gekonnt in Szene.

Für weitere Highlights im Spiel sorgte Branimir Hrgota. Zunächst erzielte der Schwede nach knapp einer Stunde das 2:0 (59.), ehe er mit einem Traumtor den Spielstand weiter in die Höhe korrigierte (64.). Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Weltmeister Christoph Kramer, der nach einem Zweikampf kurz vor dem Schlusspfiff vom Platz humpelte. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus. Neben Mönchengladbach steht auch der spanische Vertreter FC Villareal - durch einen 2:0 (2:0)-Sieg gegen Apollon Limassol - als Tabellenzweiter in der Zwischenrunde.

Herrmann mit der Führung

Die Hausherren begannen konzentriert und bestimmten die Partie vom Anpfiff an. Die Gäste aus der Schweiz warteten ab und lauerten auf Konter. Die ersten guten Szenen der Begegnung gehörten dementsprechend den Gastgebern. Erst schoss Traore am Tor vorbei, dann köpfte Christoph Kramer nur ans Außennetz und auch Hrgota konnte einen Fehlpass der Gäste nicht nutzen. Nach einer guten halben Stunde zielte Herrmann dann etwas genauer und traf zur verdienten Führung für die Borussen. Die Favre-Elf drängte weiter auf das nächste Tor. Trotz weiterer zahlreicher Chancen von Hrgota, Traore und erneut Herrmann ging Mönchengladbach mit 1:0 in die Halbzeitpause.

Zürich kam engagierter aus der Kabine. Die Gastgeber ließen es etwas langsamer angehen - Chancen waren auf beiden Seiten zunächst nicht zu sehen. Doch dann setzte sich Raffael im Strafraum der Gäste gekonnt durch und legte stark für den heranstürmenden Hrgota auf, der das zweite Tor des Abends erzielte. Wenige Minuten später scheiterte Raffael am stark reagierenden Gäste-Schlussmann aus kurzer Distanz. Besser machte es erneut Hrgota, der nach einem tollen Pass von Granit Xhaka den Ball gefühlvoll über den Schweizer Torwart zum 3:0 lupfte. Die Partie war nun endgültig entschieden. Trotzdem versuchten es die Schweizer noch einmal aus der Ferne: Mönchengladbachs Torhüter Jan Sommer verhinderte aber den Anschlusstreffer.

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