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Sport

Wolfsburg steht im Viertelfinale

Der VfL Wolfsburg gewinnt auch das Rückspiel gegen Inter Mailand und zieht verdient ins Viertelfinale der Europa League ein. Damit sind die Wölfe neben Bayern München das einzig verbliebene deutsche Team im Europapokal.

Großer Jubel bei den Wolfsburgern! Nach dem 3:1-Hinspiel-Erfolg durften die "Wölfe" auch nach dem zweiten Duell mit Inter Mailand jubeln. Das Team von Trainer Dieter Hecking siegte mit 2:1 (1:0) in einer unterhaltsamen Partie. Vor 30.000 Zuschauern im Giuseppe-Meazza-Stadion traf Daniel Caligiuri bereits in der ersten Hälfte zum 1:0 (24. Minute). Den Ausgleich erzielte Rodrigo Palacio (71.), doch der eingewechselte Nicklas Bendtner stellte kurz vor dem Schluss den alten Abstand wieder her (89.).

"Die Mannschaft hat sensationell gekämpft und spät, aber verdient das entscheidende 2:1 gemacht", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. "Wir dürfen aber nicht so vermessen sein, zu glauben, dass wir jetzt alle Spiele dominieren." Für Wolfsburg, das nach dem Ausscheiden von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund in der Champions League für die Bundesliga die Woche rettete, ist es in der Europa League der zweite Einzug in die Runde der letzten Acht nach 2010.

Inter mit starkem Beginn

Die Führung durch Caligiuri (l.). (Foto: Getty)

Daniel Caligiuri (l.) bringt seinen Club früh auf die Siegerstraße

Ohne den von Inter Mailand nicht für die Europa League gemeldeten Weltmeister Lukas Podolski, entwickelte sich im Giuseppe-Meazza-Stadion von Beginn an eine intensive und hitzige Partie, in der zunächst die Gastgeber auf die Führung drängten. In der 4. Minute schloss Hernanes aus 20 Metern ab, doch "Wölfe"-Keeper Diego Benaglio war mit den Fäusten zur Stelle. Doch auch die Gäste spielten mit. Ein schnell vorgetragener Konter über Kevin de Bruyne landete bei Stürmer Bas Dost, der aber im Strafraum an Mailands Torwart Juan-Pablo Carrizo scheiterte.

Die Italiener blieben am Drücker und kamen durch Mauro Icardi gleich zweimal gefährlich zum Abschluss. Auf der Gegenseite sorgte De Bruyne immer wieder für Unordnung bei den Gastgebern. Einen guten Konter schloss Caligiuri dann erfolgreich zum 1:0 ab. Nach der Führung konzentrierte sich Wolfsburg auf die Defensive und behielt in beeindruckender Manier die Ruhe bei den Angriffsbemühungen der Italiener. Kurz vor der Pause hätte Fredy Guarin beinahe den Ausgleich erzielt, doch Benaglio passte auf.

Benaglio auf dem Posten

Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. Inter mit zaghaften Offensivaktionen, die meist am Strafraum der Wölfe endeten. Die Hecking-Elf wartete geduldig auf Kontergelegenheiten. Die erste gefährliche Szene gehörte dann aber doch den Gastgebern: Palacio kam im Fünfmeterraum an den Ball und zog ab, doch Benaglio parierte erneut glänzend. In der 71. Minute wurde es dann noch einmal laut im Stadion. Palacio kämpfte sich in den Strafraum der Gäste und erzielte den 1:1-Ausgleich. Inter verpasste es aber in der Folge weiter Druck aufzubauen und wurde kurz vor dem Schlusspfiff noch einmal bestraft. Der eingewechselte Bendtner traf zum 2:1-Endstand.

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