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Fußball

Wolfsburg setzt Ismael vor die Tür

Der VfL Wolfsburg trennt sich von Coach Valerien Ismael. Die Entlassung des 41-Jährigen ist bereits der achte Trainerwechsel in der laufenden Saison. Ismael hatte die Mannschaft erst im Oktober übernommen.

Zwei Tage nach der unglücklichen Niederlage gegen Werder Bremen hat sich der VfL Wolfsburg von Trainer Valerien Ismael getrennt. Dies bestätigte der Verein am Sonntagabend. "Nach Abwägung aller Fakten und Umstände sind wir überein gekommen, dass die Trennung die richtige Maßnahme ist, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen", sagte Sportdirektor Olaf Rebbe: "Wir haben uns in der Entscheidungsfindung nicht in erster Linie von dem jüngsten Ergebnis gegen Bremen leiten lassen, sondern vor allem auch die Eindrücke und Resultate aus den letzten Wochen und Monaten in die Bewertung miteinfließen lassen." Ein Nachfolger soll bereits am Montag präsentiert werden. Als mögliche Kandidaten auf die Nachfolge gelten der ehemalige HSV-Coach Bruno Labbadia sowie Wolfsburgs U-23-Sportdirektor Pablo Thiam.

Nur fünf Siege für Ismael

Ismaels Entlassung hatte sich bereits am Freitagabend angedeutet. Nach dem 1:2 gegen Bremen vermied Sportdirektor Olaf Rebbe trotz der leidenschaftlichen Vorstellung der Wölfe ein Bekenntnis für Ismael. Er könne nichts ausschließen, sagte Rebbe und halte sich an die Fakten: "Es geht um Ergebnisse, die gerade nicht stimmen." Nur fünf von 15 Spielen gewann der VfL unter Ismaels Leitung, aus den letzten sechs Pflichtpartien gab es nur einen Sieg. Vor den Auswärtsspielen beim FSV Mainz 05 und RB Leipzig ist der VfL nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz 16 entfernt.

tk/sw (sid, dpa)

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