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Bundesliga-Relegation

Wolfsburg bleibt Erstligist

Der VfL verhindert den Abstieg in die 2. Liga. Auch im Relegations-Rückspiel in Braunschweig reicht den Wölfen ein knapper Erfolg zum Klassenerhalt. Rund um das Spiel sorgen aber auch andere Szenen für Aufregung.

Der VfL Wolfsburg bleibt in der Bundesliga. Der Tabellen-16. der ersten Liga setzte sich in der Relegation gegen Eintracht Braunschweig mit zwei Siegen durch. Dem 1:0-Hinspielerfolg am Donnerstag ließen die Wolfsburger im zweiten Duell einen weiteren 1:0 (0:0)-Sieg folgen, der den Klassenerhalt sicherte. Der Portugiese Vieirinha (49. Minute) erzielte im Auswärtsspiel das wichtige Tor für den Favoriten. Der Braunschweiger Maximilian Sauer hatte in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

"Gratulation an Wolfsburg. Uns geht es derzeit nicht so gut. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt", sagte Braunschweigs sportlicher Leiter Marc Arnold. Sein Trainer Torsten Lieberknecht haderte nach dem Schlusspfiff mit der Chancenverwertung seines Teams. "Die Enttäuschung ist jetzt natürlich groß, wir haben sehr, sehr viel investiert in die ganze Saison und haben auch gegen Wolfsburg zweimal eine sehr gute Leistung gebracht. Allerdings haben wir es nicht geschafft, Tore zu schießen, obwohl die Möglichkeiten da gewesen wären, und dann wird es halt schwer."

	Fußball Eintracht Braunschweig gegen VFL Wolfsburg (Reuters/F. Bimmer Livepic)

Erleichterung und großer Jubel bei Mario Gomez (l.)

Die Erleichterung beim Wolfsburger Trainer Andries Jonker war dementsprechend groß. "Ich bin froh und erleichtert. Ich verstehe auch die Erleichterung bei Spielern und Fans. Aber das war das absolute Minimum, was wir erreichen mussten. Ich sehe keinen Grund zum Feiern", sagte der Trainer.  In der ARD bestätigte der Niederländer dann auch, dass er in der kommenden Saison Trainer der Wölfe sein wird. Glücklich war Sportdirektor Olaf Rebbe. "Es war eine lange Reise. Wir haben viele Matchbälle liegen gelassen", sagte Rebbe.

Ordner von Böller getroffen

Über den mühevollen Klassenerhalt freuten sich die Wolfsburger Spieler in der Kabine. Auf dem Spielfeld mussten Polizisten anschließend nämlich den VfL-Fanblock vor den Eintracht-Anhängern schützen, Böller flogen, eine Rakete landete in der Beamten-Gruppe. Unmittelbar vor dem Anpfiff der zweiten Halbzeit zündeten Braunschweig-Anhänger im Fanblock Pyrotechnik und Böller. Ein Mitarbeiter des Ordnungspersonals fiel zu Boden und wurde von Sanitätern behandelt.

Braunschweig kämpft, aber trifft nicht

Fußball Eintracht Braunschweig gegen VFL Wolfsburg (picture alliance/dpa/Revierfoto)

Viel Kampf, wenig Spielfluss in Braunschweig

Ungeachtet subtropischer Temperaturen im ausverkauften Eintracht-Stadion brauchten die Platzherren eine Aufwärmphase, um die richtige Balance für ihr Spiel zu finden. Die erste klare Einschussmöglichkeit ergab sich für das Team von Trainer Torsten Lieberknecht in der 13. Minute. Torjäger Christoffer Nyman kam frei zum Abschluss. Der Schwede brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball, VfL-Torhüter Koen Casteels war daher nicht ernsthaft gefordert.

Die Aktion schien die Eintracht aber zu beflügeln, die Gäste zogen sich mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück. Die ohnehin spärlichen Wolfsburger Angriffe blieben jetzt durchweg schon im Ansatz stecken. Gefährlich wurde es nur in der 34. Minute, aber der Schuss von Yannick Gerhardt war zu unplatziert, Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic klärte zur Ecke. Auf der anderen Seite vergab Braunschweigs Kapitän Ken Reichel freistehend aus rund 16 Metern.

Nach dem Seitenwechsel und der schnellen Wolfsburger Führung musste Lieberknecht reagieren, nun durfte auch Hernandez ran. Aber auch der Ex-Wolfsburger konnte den Ausfall von Stürmer Domi Kumbela nicht kompensieren. Braunschweig blieb in der Offensive meist ideen- und harmlos. Wolfsburg vergab in der Schlussphase bei guten Kontergelegenheiten einen höheren Sieg.

Alle Einzelheiten zum Relegations-Duell finden Sie hier:

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