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Fokus Europa

Wohin mit ihm? Ein Islamist hält Norwegen in Atem

In Norwegen hält ein irakischer Islamist das Land in Atem: Der Mann, der sich Mullah Krekar nennt, erhielt 1991 Asyl in Norwegen, soll aber zwischenzeitlich für Terroranschläge einer islamistischen Gruppe im Nordirak verantwortlich sein. Jetzt soll ihn ein kleiner Ort in Südnorwegen aufnehmen.

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Seit zehn Jahren soll er ausgewiesen werden, weil er als "nationales Risiko" angesehen wird, doch dies scheitert völkerrechtlich daran, dass ihm im Irak Folter und möglicherweise die Todesstrafe drohen. Die Regierung schiebt Krekar in den entlegenen Ort Kyrksäteröra südwestlich von Trondheim ab, wo er bleiben soll, bis ein möglicher Landesverweis durchgesetzt werden kann. Doch die Bewohner des Dorfes sind davon nicht begeistert - weder die Norweger noch die knapp 200 Asylsuchenden, die sich dort am Fjord schon gut integriert fühlen.