Woche der Haute Couture in Paris gestartet | Lebensart | DW | 22.01.2018
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Lebensart

Woche der Haute Couture in Paris gestartet

Die schönste Zeit für Modefreaks sind die Fashion Weeks: Jetzt haben die Pariser Haute-Couture-Schauen begonnen. Die Modehäuser Dior und Schiaparelli zeigten zum Start ihre Kollektionen für Frühling und Sommer 2018.

Fantastische Gewänder, verziert mit kostbaren Stickereien und Mustern, die den afrikanischen Massai nachempfunden sind: Das französische Modehaus Schiaparelli (Bild) legt in dieser Saison seinen Fokus auf Afrika. Chefdesigner Bertrand Guyon möchte europäische mit afrikanischer Eleganz verbinden. Die Kleider wirken wie im Stoffrausch, die Models verschwinden fast in einigen Modellen. Andere Stücke bestehen aus einem Mix aus Bananenblättern und Seide. Fast träumerisch wirkt eine pinkfarbene Robe mit gerafftem Herz-Oberteil und dem langen Rock aus Seidentüll.
Schiaparelli ist eines der wenigen Modehäuser, die auch ältere Models auf den Laufsteg schicken - ein Stück Bodenständigkeit in dieser fast überirdisch wirkenden Show. 

Mode, Haute-Couture-Schau von Dior (picture-alliance/F.Mori)

Haute Couture in Schwarz und Weiß: Dior

Surreal wird es bei Dior: Äußerste Finesse steckt in den Couture-Entwürfen von Maria Grazia Chiuri, in den Federn und Blüten, den Dominomustern und Netzstrukturen. Die italienische Chefdesignerin des berühmten Modehauses hat sich von den Surrealisten inspirieren lassen und spielt mit optischen Effekten. Softe Linien bilden Korsetts nach, Plissierungen erinnern an aufgeschlagene Buchseiten, Netzstrümpfe werden über zierliche Sandalen gezogen. Schwarz und Weiß dominieren. 

Mode aus dem 3D-Drucker

Iris van Herpens Kreationen kommen aus dem 3D-Drucker. Die niederländische Designerin nutzt für ihre Mode die neuesten Technologien, und so wird aus Model und Gewand schnell mal ein Gesamtkunstwerk. 

Haute-Couture-Modenschau in Paris - Iris Van Herpen (picture-alliance/dpa/K.Zihnioglu)

Nicht von dieser Welt: Iris van Herpens Kreationen entstehen am Computer

Van Herpen schneidert nicht traditionell, sondern arbeitet mit Lasern und Klebstoff. Ihr Material: alles, nur kein herkömmlicher Stoff. Also Spitze aus Metallstreifen, transparenter Tüll, Kunststoffe. Dennoch sind die Pariser Haute Couturisten von ihrer Arbeit beeindruckt - und so ist sie fester Bestandteil der Schauen geworden.

Wer sich für etwas alltagstauglichere Mode interessiert, kommt bei den Prêt-à-porter-Kollektionen auf seine Kosten; an diesem Montag haben unter anderem Louis Vuitton, Miu Miu und Junko Shimada ihre Kollektionen präsentiert.

Die Pariser Fashion Week endet am Donnerstag (25.1.). Die nächste - mit der Präsentation der Herbst- und Wintermode 2018/2019 findet im September statt.

sw/ka (dpa/lefigaro)

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