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Reise

Wo bitte ist das nächste Café?

Stets ein passendes Geschäft in der Nähe zu finden, das verspricht die App Yelp Reisenden in einer fremden Stadt. Die Einträge sind von Usern erstellt und damit crowdsourced content.

Restaurant, Bar, Coffee Shop - das sind die Kategorien, die der Nutzer als Erstes sieht. Es sind die wichtigsten Kategorien der App, die aber auch andere wie Shopping, Nightlife, Beauty, Hotels, religiöse Organisationen, Ärzte und viele mehr verzeichnet. Denn Yelp wurde in Anlehnung an die Yellow Pages, dem Geschäftstelefonverzeichnis entwickelt.

Schaltet der Reisende GPS ein und wählt eine Kategorie, wird ihm das Ergebnis der Umkreissuche in Listen- oder Kartenform präsentiert. Die Bandbreite der Einträge überrascht dabei positiv: Bei der Café-Suche in München am unwirtlichen Ostbahnhof reicht sie vom Coffee-to-go im nächsten Starbucks bis zum Café Zimtzicke im Wohnzimmerstyle.

Die Einträge zu jedem Ort bieten alle wichtigen Daten inklusive Navigation zum Ziel. Ihr Herzstück sind die User-Kritiken. Eine kurze Registrierung bei Yelp und jeder kann Beiträge schreiben sowie Restaurants, Cafés oder andere Orte neu eintragen. Das amerikanische Internetunternehmen hinter der App, das immer wieder des Werbedrucks auf Restaurants bezichtigt wird, nimmt nach eigenen Angaben keinen inhaltlichen Einfluss auf die Beiträge. Laut Yelp empfehlen die User zu mehr als 75 Prozent Orte, die ihnen gefallen. In unserer Stichprobe waren ihre Beiträge realistisch, oft auch anekdotisch. Das ist Geschmackssache.

Eine spielerische Zusatzfunktion der App ist das so genannte Monokel: Hält der Reisende die Kamera auf Augenhöhe in Richtung des Straßenverlaufs, erscheinen die Namen der nächsten empfohlenen Orte im Bildfeld der Kamera. Nützlich für die Orientierung.

Fazit: Yelps Stärke liegt in den vielen persönlichen Eindrücken. Vor allem im Freizeitbereich nach dem Sightseeing bietet die App damit Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Reiseführer.

Android, iOS, WindowsPhone, gratis, im Test 26 MB, deutsch, englisch

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