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Sport

WM-Vorbereitungen gut im Plan

Nach dem erfolgreichen Testlauf beim Confederations Cup zog Bundesinnenminister Otto Schily bei der Vorstellung des fünften Fortschrittsberichts zur Vorbereitung auf die WM ein positives Zwischenfazit.

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Präsentieren den Stand der Vorbereitungen: Otto Schily (rechts) und WM-Koordinator Jürgen Rollmann

Der Minister präsentierte am Mittwoch (10.8.2005) in Berlin gemeinsam mit Jürgen Rollmann, dem WM-2006-Koordinator der Bundesregierung, den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf die WM im eigenen Land (9. Juni bis 9. Juli 2006). Zuvor wurde der Bericht vom Bundeskabinett mit großer Zustimmung aufgenommen.

Flitzer beim Confederations Cup

Manche Zuschauer hielt es beim Confed-Cup nict auf den Rängen

302 Tage vor der WM-Auftaktgala in Berlin sieht Schily Deutschland in Sicherheitsfragen für die Weltmeisterschaft 2006 gut im Plan. Beim Confed-Cup im Juni seien keine relevanten Vorkommnisse zu vermerken gewesen, sagte Schily. Das Problem der so genannten "Flitzer", die während der Mini-WM mehrfach auf die Spielfelder gestürmt waren, habe "sekundäre Bedeutung".

Keine generellen Flugverbote über den Stadien

Beim Ticket-Verkauf seien keine Sicherheitslücken zu erwarten, weil die Eintrittskarten für Sponsoren und Ehrengäste genau wie die Karten aus dem freien Verkauf individualisiert würden, so Schily. Allerdings werden die persönlichen Daten der Inhaber von Sponsorentickets nicht auf die Karten gedruckt, sondern lediglich beim Organisationskomitee hinterlegt.

Fußball WM - Fußball-WM 2006 Das neue Leipziger Zentralstadion Leipzig

Keine generellen Flugvebote über den Stadien - hier das neue Leipziger Zentralstadion

Absolute Flugverbote über den Stadien soll es während der WM nicht geben. Die Lufträume über den zwölf Spielstätten werden zwar während des Turniers kontrolliert, sollen aber nicht ausnahmslos gesperrt werden. "Wir werden eine vernünftige Lösung finden, die optimale Sicherheit garantiert", sagte Schily. Ein Einsatz der Bundeswehr sei nicht geplant, kann aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. "Die Bundeswehr ist keine Hilfspolizei", sagte Schily. Es könne aber eine Lage entstehen, die mit "einem Spannungsfall vergleichbar" wäre. Dann käme ein Einsatz in Frage.

Kleinere Lücken gestand Schily im Sicherheitssystem "in dem einen oder anderen der zwölf WM-Stadien" ein. Eine exakte Beschreibung der Defizite vermied der Minister jedoch, schließlich wolle er nicht noch öffentlich auf die Mängel hinweisen. Es sei allerdings noch ausreichend Zeit zur Fehlerbeseitigung.

Fußballglobus bekommt "kleinen Bruder"

Globus in Berlin

Der Fußball-Globus auf Tour durch Deutschlands WM-Städte

"Auch im Kürprogramm der WM-Vorbereitung kommen wir gut voran", sagte Schily, der mit dem "Football Globe Germany" einen neuen Werbeträger vorstellte. Dieser wird als "kleiner Bruder" des Fußball-Globus ab 3. Oktober vor dem Deutschen Haus in Japans Hauptstadt Tokio aufgestellt und soll die Rolle eines internationalen Botschafters übernehmen.

Wie sein großes Vorbild in Deutschland verwandeln nachts Lichteffekte den etwa neun Meter großen "Globe" nach Angaben von Schily in eine faszinierende Lichtinstallation. Letzte Haltestelle der Fußball-Kugel auf ihrer Reise um die Welt wird im kommenden Frühjahr Mailand sein.

Die deutsche Variante des Fußball-Globus, der sich seit vergangenem Jahr auf Tournee durch die zwölf WM-Städte befindet, verzeichnete übrigens kürzlich seinen 500.000. Besucher. Für Schily "ein fulminanter Erfolg". (ms)

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  • Datum 11.08.2005
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