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Fußball

WM-Vorbereitung der DFB-Elf im Geheimen

Das WM-Trainingslager in Südtirol neigt sich dem Ende zu und weiterhin gilt: Nur nicht zu viel verraten. Bundestrainer Löw arbeitet mit seinen WM-Kandidaten viel im Verborgenen. Positive Neuigkeiten gibt es dennoch.

Joachim Löw lässt seine Nationalspieler im Vorbereitungscamp in Südtirol weiter viel unter Ausschluss der Öffentlichkeit üben. Der Fußball-Bundestrainer gestattet auf dem Trainingsplatz fast keine Einblicke. "So können wir uns voll konzentrieren und top vorbereiten. Fußball hat erste Priorität", erklärte der nach seiner Kreuzbandoperation zurückgekehrte Champions-League-Sieger Sami Khedira. Auch beim zweiten Übungsspiel am Donnerstag schloss Löw alle Augenzeugen aus, die nicht zum Stab seiner Weltmeisterschafts-Mission gehören.

Wieder einmal nur 20 Minuten durfte die Öffentlichkeit verfolgen, wie sich Löws Kandidaten für Brasilien bei der ersten Übungseinheit aufwärmten, der folgende Fußballteil war den Blicken dann schon wieder verschlossen. Nur kurz zu beobachten war so auch, wie sich Philipp Lahm langsam an das Teamtraining herantastet. Der Kapitän kann nach einer Kapselverletzung im linken Fuß teilweise wieder mit dem Ball üben. Bastian Schweinsteiger arbeitet nach seinen Patellasehnen-Problemen schon etwas mehr mit der Mannschaft. Torwart Manuel Neuer (Schulterverletzung) und Marcel Schmelzer (Knieprellung) machen weiter ein Aufbauprogramm, beide konnten zumindest wieder ein Lauftraining absolvieren.

Zuversicht steigt von Tag zu Tag

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das hinbekommen", sagte Löw zum Wettlauf mit der Zeit bei einigen seiner Rekonvaleszenten. Für alle angeschlagenen Akteure stellte auch DFB-Teamarzt Tim Meyer eine hoffnungsvolle WM-Prognose: "Da bin ich in der Tat relativ zuversichtlich." Meyer stuft die Trainingsarbeit als erfolgreich ein: "Wir können sehr zufrieden sein. Das Training stimmt mit dem Level, den wir erwarten, sehr gut überein." Die Spieler seien bereit, an Grenzen zu gehen und darüber hinaus, ist sich der Bundestrainer sicher. Erstmals wirklich zu überprüfen ist das am Sonntag (01.06.2013, 20.30 Uhr MESZ), wenn in Mönchengladbach gegen Kamerun der vorletzte WM-Test ansteht.

Über die mögliche WM-Formation rätseln auch die Spieler noch. Löw habe zwar schon mit jedem geredet und auf dem Platz taktisch gearbeitet, verriet Jérome Boateng: "Aber man kann noch nicht sagen, dass sich etwas herauskristallisiert hat." Der Gladbacher Kramer blieb vor seinem zweiten möglichen Länderspieleinsatz im Heimstadion zurückhaltend: "Meine Erwartungshaltung hat sich eigentlich nicht verändert. Ich bin unheimlich froh, dabei sein zu können", sagte der 23-Jährige: "Ich will jetzt nicht irgendwelche Forderungen stellen. Egal, ob ich dabei bin oder nicht, es war ein Superabschluss einer guten Saison."

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