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Sport

WM-Starterfeld - fast - komplett

Nach dem letzten Spieltag in der WM-Qualifikation stehen 27 der 32 Teilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fest. Frankreich, Serbien-Montenegro und Schweden haben sich die restlichen Direkttickets gesichert.

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Frankreich jubelt - Zidane trifft

Drei weitere Plätze für europäische Teilnehmer werden in den Play-offs vergeben, die am 12. und 16. November ausgetragen werden. Für die Ausscheidungsspiele qualifizierten sich Spanien, die Slowakei, Tschechien, die Türkei, Norwegen und die Schweiz. Die Auslosung findet am Freitag (14.10.) in Zürich statt.

Qualifikationsspiel Frankreich - Zypern

Klares 4:0 über Zypern sichert Frankreich das WM-Ticket

Ex-Weltmeister Frankreich sicherte sich am Mittwochabend (12.10.2005) in der Gruppe 4 mit einem 4:0-Erfolg gegen Zypern noch den Gruppensieg, weil die Schweizer in einer spannenden Partie in Irland nicht über ein 0:0 hinauskamen. Die Eidgenossen überholten aber dennoch die spielfreien Israelis. Der dreimalige Weltfußballer Zinedine Zidane (28.), Sylvain Wiltord (31.), Vikash Dhorasoo (43.) und Ludovic Giuly (84.) erzielten im nervenaufreibenden Fernduell mit den Schweizern die Tore für die Franzosen.

Die Serben behielten beim 1:0 im Nachbarduell gegen Bosnien-Herzegowina die Nerven und behaupteten Platz 1 vor Ex-Europameister Spanien, dem das 6:0 in San Marino nur zu Rang zwei reichte. In Belgrad war Mateja Kezman mit seinem Tor in der siebten Minute der Matchwinner für die Serben.

Zitterpartie der Türken

Qualifikationsspiel Schweden - Island

Schwedens Torschütze Zlatan Ibrahimovic setzt sich gegen zwei Isländer durch

Schweden qualifizierte sich durch ein 3:1 gegen Island als einer der beiden besten Gruppenzweiten zum elften Mal für eine WM-Endrunde. Bei den Skandinaviern war in Stockholm Verlass auf die beiden Stürmerstars Zlatan Ibrahimovic (Juventus Turin/30.) und Henrik Larsson (FC Barcelona/42.), die nach der Führung der Isländer durch Kari Arnason (25.) die Partie drehten. Für den Endstand sorgte Kim Kallström (90.).

Die Türkei musste in der Gruppe 2 beim mühsamen 1:0-Sieg in Albanien lange um den Einzug in die Playoff-Runde zittern, hatte am Ende im Fernduell gegen Dänemark und Europameister Griechenland mit Trainer Otto Rehhagel aber doch die Nase vorn.

Türkische Fußballfans

Ein großer Schritt Richtung WM: Jubel der türkischen Fans um Starterplatz für die Play-offs

Vier Tage nach dem 2:1-Prestigeerfolg gegen Deutschland zeigten die Türken aber eine schwache Leistung gegen die vom früheren deutschen Nationalspieler Hans-Peter Briegel trainierten Albaner. Das erlösende Tor für die mit vier Bundesliga-Profis angetretenen Türken erzielte Metin Tümer (57.).

Rehhagels Zukunft offen

Für die Griechen war der 1:0-Sieg gegen Georgien wertlos. Nach der verpassten Qualifikation steht die Zukunft von Erfolgscoach Otto Rehhagel 15 Monate nach dem sensationellen EM-Triumph in Portugal in den Sternen.

Otto Rehhagel Confederations Cup - Training Griechenland

Zukunft offen: Griechenlands Coach Otto Rehhagel

"Wir haben noch ein Länderspiel im November", meinte Rehhagel nach dem Spiel. Irgendwann werde es eine Sitzung mit dem Vorstand des griechischen Fußballverbandes und eine Analyse der Situation geben. "Danach werden wir sehen. Ich werde heute Abend alle Fans in mein Gebet einschließen."

Slowakei hofft

In der Gruppe 1 kletterte Tschechien mit 27 Punkten an den spielfreien Rumänien (25) vorbei auf Platz 2. Der bereits qualifizierte Gruppensieger Niederlande kam zum Abschluss in Amsterdam nicht über ein 0:0 gegen Mazedonien hinaus.

Die Slowakei behauptete durch ein 0:0 in Bratislava gegen Russland den zweiten Platz in der Gruppe 3 vor den Gästen und darf vor den Ausscheidungsspielen von der ersten WM-Teilnahme träumen. Die bereits zuvor als Gruppensieger feststehenden Portugiesen kamen zum Abschluss der Qualifikation zu einem 3:0 gegen Lettland.

Letzte Entscheidungen Mitte November

Alvaro Recoba, Uruguay, Fußball, P178

Das Tor zur Relegation: Alvaro Recoba (rechts) erzielte das entscheidende 1:0 für Uruguay

Zwei Plätze für die WM werden noch außerhalb Europas vergeben: In der Südamerika-Qualifikation hat sich Uruguay in Montevideo mit einem 1:0-Sieg über Argentinien (Torschütze: Alvaro Recoba/46.) die Chance auf die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft offen gehalten. Der zweimalige Weltmeister spielt nun als Gruppenfünfter in den Play-off-Duellen gegen den Ozeaniensieger Australien ein weiteres WM-Ticket aus.

Der zweite WM-Startplatz geht an den Sieger der Ausscheidungsspiele zwischen Bahrain und dem Vierten der Nord- und Mittelamerikagruppe, Trinidad und Tobago. Diese verteidigten am letzten Spieltag ihren vierten Platz hinter den bereits für das WM-Turnier qualifizierten Teams aus den USA, Mexiko und Costa Rica durch ein 2:1 gegen die Mexikaner erfolgreich.

Am 16. November, 23 Tage vor der WM-Auslosung in Leipzig, ist das WM-Feld dann komplett. (ms)

Die bisher feststehenden 27 von 32 Teilnehmern an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Überblick:

Europa (Gastgeber + 13 Startplätze)

Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden
Serbien-Montenegro, Ukraine

(Spanien, Norwegen, Schweiz, Slowakei, Tschechien und Türkei in der Relegation um drei weitere Plätze)

Asien (4,5 Startplätze)

Iran, Japan, Saudi-Arabien, Südkorea

(Bahrain in der Relegation gegen Nord-/Mittelamerika/Karibik-4. Trinidad und Tobago)

Südamerika (4,5 Startplätze)

Argentinien, Brasilien, Ecuador, Paraguay

(Uruguay in der Relegation gegen Ozeanien-Sieger Australien)

Nord- u. Mittelamerika/CONCACAF (3,5 Startplätze):

Costa Rica, Mexiko, USA

(Trinidad und Tobago in der Relegation gegen Asien-5. Bahrain)

Ozeanien (0,5 Startplätze):

(Australien als Sieger der Kontinental-Zone gegen Südamerika-5. Uruguay)

Afrika (5 Startplätze):

Angola, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Tunesien

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