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Sport

WM-Silber für Sprinterin Vogel

Im Holzoval von Minsk läuft es für das deutsche Bahnrad-Team: Nach WM-Gold für die Teamsprint-Herren holte Kristina Vogel Silber – und musste sich im Finale nur um Zentimeter geschlagen geben.

Sie reiste mit der Referenz des Teamsprint-Olympiasiegs von London nach Minsk und bewieß einmal mehr, dass sie auch im Einzel zur absoluten Weltspitze gehört: Kristina Vogel hat die Erfolgsbilanz der deutschen Bahnrad-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Weißrusslands Hauptstadt Minsk weiter ausgebaut. Vogel gewann am die Silbermedaille in der Einzelsprint-Entscheidung nach großem Kampf im Finale: In drei Finalläufen unterlag sie nur knapp der siegreichen Britin Rebecca James.

Knappe Niederlage im dritten Lauf

Das Duell um Gold war sehr eng: Das erste Sprint-Rennen hatte Vogel sogar knapp für sich entschieden – aber nur hauchdünn: Selbst auf dem Zielfoto ließ sich nur ein minimaler Vorsprung Vogels erahnen. Etwas deutlicher war dann aber der Sieg von James im zweiten Lauf, so dass alles auf den letzten und entscheidenden Lauf ankam. Die 22-jährigen Kristina Vogel kämpfte leidenschaftlich gegen ihre Konkurrentin aus Großbritannien, hatte aber auf den letzten Metern des dritten Rennens nichts mehr entgegenzusetzen.

Im Sprintfinale um Gold und Silber holt Kristina Vogel einen Sieg in Lauf 1 (Foto: pa)

Lauf eins gewonnen und dann doch knapp geschlagen: Kristina Vogel bei der Bahnrad-WM

Dennoch war Silber ein großer Erfolg für Vogel, da es ihre erste WM-Medaille in dieser Disziplin war. Gemeinsam mit Miriam Welte bildet sie die Spitze des deutschen Damensprints und dieses Duo ist momentan auch international unübertroffen: Am vergangenen Mittwoch waren beide im Teamsprint zu Gold gerast. Für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) war das Sprint-Silber von Vogel die insgesamt sechste Medaille bei den laufenden Wettkämpfen.