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Fußball

WM-Härtetest gegen Argentinien

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt an diesem Mittwoch (03.03.2010) in München gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien. In der Vergangenheit gingen die letzten WM-Härtetests häufig daneben.

Argentinische und deutsche Spieler gehen nach dem WM-Viertelfinale 2006 aufeinander los. Foto: AP

Tumulte nach dem WM-Spiel 2006

Die Blamage von Florenz vor vier Jahren ist noch gut in Erinnerung: 1:4 ging die deutsche Fußballnationalmannschaft am 1. März 2006 gegen Italien unter – im letzten Spiel gegen einen großen Gegner vor der Heim-WM. Vier Jahre zuvor missglückte der letzte WM-Härtetest ebenfalls: 0:1 gegen Argentinien. Der zweimalige Weltmeister aus Südamerika ist auch an diesem Mittwoch (03.03.2010) in München der Gegner der deutschen Mannschaft. "Wir nehmen das Spiel sehr, sehr ernst. Für die Stimmung und die Vorfreude auf die WM in Südafrika ist es wichtig, dass wir ein gutes Spiel machen", sagt Joachim Löw.

Debüt von Kroos und Müller?

Bundestrainer Löw mit der Mannschaft beim Training für das WM-Testspiel gegen Argentinien. Foto: AP

Bundestrainer Löw stellt seine Mannschaft auf das WM-Testspiel gegen Argentinien ein

Der Bundestrainer lässt sich von dem argentinischen Star-Aufgebot um Weltfußballer Lionel Messi nicht bange machen: "Ich bin bereit, das ein oder andere Experiment und Risiko einzugehen." Löw schließt nicht aus, dass die Jungstars Thomas Müller von Bayern München und Toni Kroos von Bayer Leverkusen ihre Länderspieldebüts gegen die "Gauchos" geben. Im Tor wird der Leverkusener René Adler stehen, den der Bundestrainer im Vorfeld der Partie zum Torwart Nummer eins für die WM in Südafrika erklärt hat.

Mit allen Wassern gewaschen

Michael Ballack mit blauem Auge. Foto: AP

Ballacks mit blauem Auge schon vor dem Spiel

Deutschland gegen Argentinien - da werden natürlich auch Erinnerungen an das dramatische Viertelfinale der WM 2006 wach, in dem sich die deutsche Mannschaft im Elfmeterschießen durchgesetzt hatte. Anschließend hatte es auf dem Platz Rangeleien zwischen den Spielern gegeben, Torsten Frings war deswegen für das Halbfinale gegen Italien gesperrt worden. Die Szenen damals hätten die Mentalität der argentinischen Spieler gezeigt, sagt Kapitän Michael Ballack. "Die sind mit allen Wassern gewaschen und beherrschen das volle Repertoire."

Mit der Zigarre im Mund

Argentiniens Trainer Maradona beim Training der Mannschaft in München. Foto: AP

Maradona, immer für eine Überraschung gut

In München gibt es auch ein Wiedersehen mit dem einstigen Weltstar Diego Armando Maradona. Der 49 Jahre alte Trainer der Argentinier hat Respekt vor der deutschen Mannschaft: "Die Stärken sind die deutschen Tugenden, Spieler wie Ballack und Podolski und die Abstimmung. Die Deutschen kämpfen immer bis zur letzten Minute." Für Aufsehen sorgte der exzentrische Coach gleich beim ersten Training seiner Mannschaft, das er Zigarre rauchend verfolgte. Zur Pressekonferenz erschien er mit Verspätung. Er habe sich noch duschen müssen, sagte Maradona.

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Joachim Falkenhagen

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