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Fußball

WM-Gruppe mit Frankreich oder Portugal?

US-Schauspielerin Charlize Theron zieht an diesem Freitag (04.12.2009) in Kapstadt die Lose, wenn es um die Gegner der deutschen Mannschaft in der WM-Vorrunde 2010 in Südafrika geht.

US-Schauspielerin Charlize Theron. Foto: AP

Glücksfee Theron

Symbolbild Auslosung. Hand in der Schüssel mit den Loskugeln. Foto: AP

Ein Star aus Hollywood spielt die Glücksfee. Die in Südafrika geborene Schauspielerin Charlize Theron wird am Freitag im Kongresszentrum Kapstadts die Lose ziehen. Es gibt vier Töpfe, aus denen je eine Mannschaft den acht Gruppen zugelost wird. Deutschland wurde auf Grundlage der Rangliste des Weltverbands FIFA in Topf 1 gesetzt, wo sich die WM-Favoriten und Gastgeber Südafrika wiederfinden. Damit bleibt Löws Mannschaft auch ein frühes Treffen mit Rekordweltmeister Brasilien, Europameister Spanien, Titelverteidiger Italien sowie den starken Teams aus Argentinien, England und den Niederlanden erspart, die ebenfalls im ersten Lostopf landeten. In Topf 2 befinden sich die Teams aus Asien, Ozeanien sowie Nord- und Mittelamerika, in Topf 3 die übrigen Mannschaften aus Südamerika und Afrika, in Topf 4 die restlichen Teams aus Europa.

Wieder Losglück?

Portugals Cristiano Ronaldo mit nacktem Oberkörper nach einem Länderspiel gegen die Türkei. Foto: AP

Duell mit Christiano Ronaldo und Co.?

Damit könnte es Deutschland in der Vorrunde mit so starken Gegnern wie der Elfenbeinküste oder Nigeria (Topf 3) sowie Frankreich oder Portugal (Topf 4) zu tun bekommen. "Für uns ist alles möglich", sagt Oliver Bierhoff, der Teammanager der Nationalmannschaft. "Wir können durchaus auf drei schwere Brocken treffen." Bisher hatten die deutschen Mannschaften bei WM-Auslosungen jedoch meistens Glück und landeten nicht in einer "Hammergruppe". So traf Deutschland bei der Heim-WM 2006 in der Vorrunde auf Costa Rica, Polen und Ecuador.

Günstig gelegenes Quartier

Noch weiß keine Mannschaft, wo und wann genau sie spielen wird. Auch das wird am Freitag ausgelost. Fest steht allerdings, dass jeder WM-Teilnehmer in der Vorrunde in drei verschiedenen Stadien antritt. Gespielt wird in neun Stadien an acht Standorten. Die Metropole Johannesburg ist mit zwei Arenen vertreten. Vier WM-Spielstätten wurden komplett neu gebaut.

Blick über den Swimming Pool auf das Hotel Velmoré zwischen Johannesburg und Pretoria in Südafrika, das WM-Quartier der deutschen Mannschaft. Foto: dpa

Fünf-Sterne-Hotel für den dreimaligen Fußball-Weltmeister Deutschland

Das deutsche Teamquartier, ein Fünf-Sterne-Hotel im Ort Centurion, liegt strategisch günstig zwischen Johannesburg und Pretoria. Für Flüge zu weiter entfernten Spielorten könnte die Mannschaft einen nahe gelegenen Militärflughafen nutzen. Teammanager Bierhof und Co-Trainer Hansi Flick inspizierten vor der Auslosung das Nobel-Quartier, in dem noch einige Umbau-Arbeiten nötig sind. "Das läuft alles nach Plan", versicherte Bundestrainer Joachim Löw.

Ohne Maradona

Maradona mit betretener Miene nach einem verlorenen WM-Qualifikationsspiel. Foto: AP

Maradona unerwünscht

Bei der Auslosung am Freitag in Kapstadt wird ein Kollege Löws fehlen. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke erklärte Diego Maradona, Nationalcoach der Argentinier, zur unerwünschten Person: "Wenn er nach einer Akkreditierung fragt, kann ich sagen: Auf keinen Fall!" Es hatte Gerüchte gegeben, Maradona wolle für einen Fernsehsender als Kommentator auftreten. Die FIFA hatte den früheren Superstar aus Argentinien für zwei Monate bis zum 15. Januar 2010 gesperrt, nachdem er nach der geglückten WM-Qualifikation seiner Mannschaft Journalisten übel beschimpft hatte.

Lostopf 1: Südafrika, Brasilien, Spanien, Niederlande, Italien, Deutschland, Argentinien, England

Topf 2: Australien, Japan, Nordkorea, Südkorea, Honduras, Mexiko, USA, Neuseeland

Topf 3: Algerien, Kamerun, Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Chile, Paraguay, Uruguay

Topf 4: Dänemark, Frankreich, Griechenland, Portugal, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweiz

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Wolfgang van Kann

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