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Sport

WM-Aus für Deutschland

Nach dem sensationellem Auftakt bei der WM mit drei Siegen ist für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft nun im Viertelfinale Schluss. Das DEB-Team von Trainer Uwe Krupp unterlag Schweden mit 2:5.

Machtlos: Torwart Dennis Endras (AP Photo/Ronald Zak)

Geschlagen: Torwart Endras

Die Erfolgsgeschichte der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bleibt bei der WM in der Slowakei ohne Happy End. Das Team von Bundestrainer Uwe Krupp, das mit drei Siegen so traumhaft in das Turnier gestartet war, scheiterte mit 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) im Viertelfinale an Schweden. Den historischen Erfolg des Vorjahres, als sie bei der Heim-WM erstmals seit 57 Jahren unter die besten Vier vorgedrungen war, konnte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nicht wiederholen.

Platz sieben sicher

Schweden's Patrik Berglund traf zum 2:1. (AP Photo/Ronald Zak)

Traf zum 2:1: Berglund

Nach der vierten Niederlage in Folge kann das deutsche Eishockey-Team dennoch stolz sein: Denn nach dem Aus der USA gegen Titelverteidiger Tschechien hat das Krupp-Team zumindest Patz sieben sicher. Der achtmalige Weltmeister Schweden verlängerte indes sein Halbfinal-Abonnement. Zum elften Mal in Serie zogen die Tre Kronor in die Runde der letzten Vier ein, dort treffen sie am Freitag (13.05.2011) auf die Tschechen um Altstar Jaromir Jagr, das die USA mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) besiegte.

Barta und Wolf treffen

Schweden, das zuletzt 1992 ein WM-Spiel gegen die DEB-Auswahl verloren hatte, war die deutlich bessere Mannschaft. Ein Eigentor von Robert Dietrich, der einen Schuss von Martin Thörnberg ins Netz lenkte (1.), sowie Treffer von Patrik Berglund (16.), Niklas Persson (25.), Loui Eriksson (29.) und erneut Thörnberg (49.) besiegelten die 30. Niederlage im 33. WM-Vergleich. Alexander Barta (3.) und Kapitän Michael Wolf, der zum besten deutschen Spieler der Partie gekürt wurde, (39.) trafen für die DEB-Auswahl.

Bleibt Krupp DEB-Trainer?

DEB-Trainer Uwe Krupp Foto: Federico Gambarini

(Noch) DEB-Trainer Krupp

"Sicherlich sind wir enttäuscht, aber insgesamt kann man stolz sein. Wir haben in den letzten zwei Jahren alle Erwartungen übertroffen", sagte Bundestrainer Uwe Krupp, der zu den Kölner Haien wechselt und für den die Partie seine bislang letzte an der deutschen Bande gewesen sein soll. Zu einer möglichen Fortsetzung der Tätigkeit auch beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) sagte Krupp: "Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt. In den nächsten Tagen wird man das sehen."

Autorin: Sarah Faupel (mit dpa und sid)

Redaktion: Dirk Eckert