1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Witthöft und Görges erreichen dritte Runde

Bei den Australian Open gewinnen Nachwuchshoffnung Carina Witthöft und Julia Görges ihre zweiten Spiele. Philipp Kohlschreiber muss dagegen die Koffer packen.

Carina Witthöft in ihrem Zweitrundenspiel bei den Australian Open. Foto: dpa-pa

Carina Witthöft ließ ihrer Gegnerin keine Chance

Nach dem überraschenden frühen Aus der Topspielerinnen

Angelique Kerber, Sabine Lisicki

und

Andrea Petkovic

haben Julia Görges und Carina Witthöft die Ehre der deutschen Tennis-Frauen gerettet und sind in die dritte Runde der Australian Open eingezogen. Fed-Cup-Spielerin Görges setzte sich in Melbourne gegen die Tschechin Klara Koukalova in drei Sätzen mit mit 6:3, 4:6 und 6:2 durch. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich fühle mich hier einfach sehr wohl, es ist mein Lieblings-Grand-Slam-Turnier", sagte die 26-Jährige. Görges stand bereits zweimal im Achtelfinale von Melbourne.

Für die erst 19 Jahre alte Carina Witthöft ist schon der Einzug in die dritte Runde der größte Erfolg ihrer noch jungen Kariere. "Ich bin super glücklich und kann es kaum glauben", sagte Witthöft nach ihrem souveränen 6:3, 6:0-Sieg gegen die US-Amerikanerin Christina McHale in nur 49 Minuten. Nachste Gegnerin ist Kerber-Bezwingerin Irina-Camelia Begu aus Rumänien. Görges bekommt es mit der Tschechin Lucie Hradecka zu tun.

Scharapowa zittert sich weiter

Maria Scharapowa bei ihrem Zweitrunden-Match bei den Australian Open. Foto: Getty Images

Schwacher Auftritt von Scharapowa

Witthöfts großes Vorbild ist die Russin Maria Scharapowa. "Ihr allgemeines Auftreten auf dem Platz finde ich sehr beeindruckend", sagte die junge Deutsche. "Sie ist so konzentriert vor jedem Punkt und zieht immer ihr Ding durch." Im Gegensatz zu Witthöft zitterte sich Scharapowa in die dritte Runde. Beim 6:1, 4:6 und 7:5 gegen die russische Qualifikantin Alexandra Panowa erlaubte sich die Weltranglisten-Zweite 51 unerzwungene Fehler und musste zwei Matchbälle abwehren. "Ich bin einfach nur froh, es irgendwie geschafft zu haben. Ich habe nicht mein bestes Tennis gespielt", räumte Scharapowa ein.

Nadals Marathonmatch

Bei den Männern musste sich Philipp Kohlschreiber nach hartem Kampf dem Australier Bernard Tomic geschlagen geben. Drei der vier Sätze wurden erst im Tiebreak entschieden, im dritten Durchgang vergab Kohlschreiber vier Satzbälle. Nach drei Stunden war die Niederlage des Deutschen perfekt: 7:6 (7:5), 4:6, 6:7 (6:8) und 6:7 (5:7). Mitfavorit Roger Federer leistete sich einen Satzverlust. Der an Nummer zwei gesetzte Schweizer gewann am Ende aber noch deutlich mit 3:6, 6:3, 6:2 und 6:2 gegen den Italiener Simone Bolelli. Deutlich näher am Turnier-K.o. war der Spanier Rafael Nadal. Die Nummer drei der Setzliste benötigte fünf Sätze, um den Qualifikanten Tim Smyczek aus den USA nach 4:12 Stunden mit 6:2, 3:6, 6:7 (2:7), 6:3 und 7:5 niederzuringen.

sn/jhr (sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt