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Ostmitteleuropa

Wirtschaftswachstum nach 9 Monaten 4,7 Prozent

- Industrieproduktion in Rumänien um 3,3 BIP-Prozent gewachsen

Bukarest, 11.12.2003, ADZ, deutsch

Rumäniens Wirtschaft ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gewachsen. Damit liege der Konjunkturaufschwung im Bereich der offiziellen Erwartungen für das Gesamtjahr (4,8 BIP-Prozent), meldete das Nationale Institut für Statistik in Bukarest am Dienstag. Im Gesamtjahr 2002 war die rumänische Wirtschaft um 4,9 BIP-Prozent gewachsen. Der Endverbrauch der Bevölkerung stieg in den ersten neun Monaten 2003 um 6,4 Prozent im Vergleich zur selben Zeitspanne des Vorjahres (2002: +3,0 Prozent). Experten befürchten eine Aufheizung der rumänischen Wirtschaft, zumal die Industrieproduktion nur unterdurchschnittlich um 3,3 Prozent zulegte. Der höhere Binnenkonsum wurde durch Einfuhren gedeckt, was zu einem Handelsdefizit von knapp einer Milliarde Euro geführt hat. Die Investitionen in der rumänischen Wirtschaft stiegen im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent auf 139.314 Milliarden ROL (umgerechnet etwa 3,8 Milliarden Euro – MD). Rund 45 Prozent der Investitionen entfielen auf Neubauten und etwa derselbe Prozentsatz und Maschinen, Ausrüstungen und Verkehrsmittel. Der Einzelhandel verzeichnete insgesamt ein Umsatzplus von 4,3 Prozent, bei Nichtnahrungsgütern war der Zuwachs sogar um 6,9 Prozent höher. Der Absatz von Kraftfahrzeugen legte um 18,1 Prozent zu. (fp)

  • Datum 12.12.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4RYO
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