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Wirtschaft

Wirtschaft im Wandel - eine Spezialausgabe von "Made in Germany" bei DW-TV

Der breiten Öffentlichkeit sind die Aktivitäten der Osteuropabank bislang nur wenig bekannt. DW-TV, das deutsche Auslandsfernsehen, berichtet daher anläßlich der Jahrestagung der EBWE vor Ort aus Bukarest.

Am 16. Mai 2002 zeigt DW-TV in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "Made in Germany" Reportagen über Bankprojekte. Das Magazin wird parallel vom staatlichen rumänischen Fernsehen TVR ausgestrahlt.

"Made in Germany" auf DW-TV am 16.05.2002 um 21:30 MESZ und auf TVR1 um 21:50 Uhr. DW-TV, das Fernsehen der Deutschen Welle, ist weltweit zu sehen, per Kabel und Satellit.

Die Themen im Überblick:

Made in Germany - 16.05.2002

Transsylvanien: Westliche Kredite helfen mittelständischen Betrieben

Auf engstem Raum, bei 30 Grad, formen sie Weihnachtsträume aus Glas. Ein Betrieb nahe Cluj. Trotz schlechter Bedingungen sind die 57 Glasbläser froh, Arbeit zu haben. Aufträge gibt es genug. Dracula als Christbaumkugel, kommt gut an im Ausland. Aufgebaut hat den Betrieb Mihaela Turcu. Mit Zinsen von 30% waren ihr die landesüblichen Kredite zu teuer. Es gab aber eine Ausnahme: die Banca Transilvania. Zusammen mit der Osteuropabank fördert sie kleine und mittlere Betriebe. Auch Mihaela Turcu bekam Kredit. Wie der rumänische Mittelstand zu Geld kommt - eine Reportage von Karl Harenbrock.

Studiogast: Mugur Isarescu, der Nationalbankchef Rumäniens

Themen: Rumänien will in die Europäische Union. Nur Wunschdenken? Das Wirtschaftswachstum ist gering, die Inflation hoch. Vetternwirtschaft und Korruption schädigen das Investitionsklima, im Bankensektor folgt eine Pleite der anderen. Um so mehr setzt das Land auf die EU und den Euro.

Porträt: Noreen Doyle – erste Vizepräsidentin der Osteuropabank

Immer unterwegs in Mittel- und Osteuropa – Noreen Doyle, erste Vizepräsidentin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, kurz Osteuropabank.

Ihr Schreibtisch steht in London, dem Sitz der Bank, doch Kreditvergaben prüft sie vor Ort. Seit der Gründung vor elf Jahren hat die Bank mehr als 800 Projekte finanziert, Kredite in Höhe von 20 Mrd. Euro zugesagt. Ziel ist es, Unternehmen beim Übergang in die Marktwirtschaft zu fördern. Manuela Kasper-Claridge über eine Bankerin, die Osteuropa im Griff hat.

Schlammassel: St. Petersburg versinkt in den Abwässern

Marode Kanalisation, defekte Klärwerke: der zweitgrößten russischen Stadt droht eine Umweltkatastrophe. Abwässer fließen ungefiltert in die Neva und in die Ostsee. Schlechtes Trinkwasser belastet die 4,8 Millionen Einwohner. Ein Fall für die Osteuropabank. Sie fördert vor allem Umweltprojekte. Russland ist größtes Nehmerland der Bank und erhält ein Fünftel aller zugesagten Gelder. Dem Staatsbetrieb Vodokanal gewährte die Osteuropabank einen Millionenkredit zur Modernisierung der Kanalisation. Eine Reportage von Christoph Wanner aus dem Petersburger Untergrund.

Bahlsen-Sweet: deutscher Konzern produziert polnisches Spitzengebäck

"Hit" ist ein Hit in Polen und stärkstes Produkt der Firma Bahlsen. Vor 9 Jahren erwarb das deutsche Unternehmen eine Keksfabrik in Skawina bei Krakau. Mit einem Kredit der Osteuropabank modernisiert Bahlsen den Staatsbetrieb, schafft Arbeitsplätze. Das deutsche Unternehmen setzt auf die Tradition des Werkes, behielt die nationale Marke "Lajkonik" bei. Auch die Werksleitung ist polnisch. "Bahlsen Sweet" ist aus den Regalen nicht mehr wegzudenken, produziert heute für den gesamten osteuropäischen Markt. Eine Reportage von Michael Wetzel über Kekse und Kredite in Krakau.

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