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Wirtschaft

Wirbel um IWF -Chefposten

Russland hat überraschend mit dem ehemaligen tschechischen Zentralbanker Josef Tosovsky einen eigenen Kandidaten für den Chefposten des Internationalen Währungsfonds (IWF) ins Spiel gebracht. Der 56-Jährige Wirtschaftswissenschaftler sei "die richtige Person am richtigen Ort zur richtigen Zeit", teilte das russische Finanzministerium am Mittwoch mit. Die Nominierung Tosovskys spiegelt die wachsende Kritik der Schwellenländer an der traditionellen Vergabe des Chefpostens an einen Europäer wide r. So seien die größten Schwellenländer Russland, Brasilien, Indien und China für eine Wahl des neuen Chefs unter mehreren Kandidaten, sagte Russlands Finanzminister Alexej Kudrin. Die EU-Finanzminister hatten sich bereits im Juli auf einen Kandidaten geeinigt. Sie favorisieren den früheren französischen Finanzministers Dominique Strauss-Kahn. Auch die tschechische Regierung unterstützt den EU-Kandidaten. China habe Strauss-Kahn ebenfalls Rückendeckung gegeben. Eine Wahl Strauss-Kahns gilt damit unter Beoba chtern als höchst wahrscheinlich.