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Veranstaltungen

"Wir werden keine Ausreden dulden"

Bonn – Rund 300 Menschen sind in der Rheinaue am UN-Campus am Freitag, 16. Oktober, zum bundesweiten Auftakt der dreitägigen "Stand up"-Aktion symbolisch gegen Armut und für die UN-Millenniumsziele aufgestanden.

Per Hubschrauber am Bonner Himmel: Stand up-Banner

Per Hubschrauber am Bonner Himmel: "Stand up"-Banner

Die Eröffnung wurde von UN, Deutsche Welle und Deutsche Post AG durchgeführt.

Mit von der Partie waren Bärbel Dieckmann, noch amtierende Oberbürgermeisterin von Bonn und Präsidentin der Welthungerhilfe, und der designierte OB Jürgen Nimptsch.

„Wir stehen hier gemeinsam mit Millionen von Menschen rund um den Globus – von Bonn bis Bangkok, von New York bis Nairobi, Delhi bis Dar Salaam, in kleinen Dörfern und in den großen Metropolen der Welt, um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen gegen extreme Armut und Ungleichheit“, sagte Dr. Renée Ernst, Leiterin der UN-Millenniumkampagne Deutschland, beim Auftakt der Aktion. Die globale Wirtschaftskrise habe die Situation armer Länder drastisch verschärft, für viele Menschen bedeute die Krise den sicheren Tod.

Appell an die Politiker

Man habe, so Ernst, noch sechs Jahre Zeit, um die Ziele – darunter die Halbierung der Armut auf der Welt – zu verwirklichen und sogar zu übertreffen. „Wir werden keine Ausreden dulden“, richtete sich Ernst an die Politiker und appellierte an deren politischen Willen.

Während der Countdown lief, zog ein Hubschrauber ein riesiges „Stand up“-Banner in die Höhe. Zeitgleich standen alle Teilnehmer gemeinsam auf.

Flavia Pansieri, Sprecherin der deutschen UN-Organisationen, und Bärbel Dieckmann verlasen die „Stand up“- Erklärung. „Wir wollen die Generation sein, die etwas unternommen hat“, heißt es darin. Auch einen Hinweis an die neue Bundesregierung gab es: „Nehmt die UN-Millenniumsziele in den Koalitionsvertrag auf.“

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com