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Wirtschaft

Wintershall beteiligt sich an Gazprom-Gasfeld

Die BASF-Tochter Wintershall hat sich mit dem russischen Staatskonzern Gazprom auf die gemeinsame Erschließung eines weiteren gewaltigen Gasfeldes in Sibirien geeinigt. Über die Höhe der Investitionen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Branchenkenner schätzen die Kosten auf mehrere Milliarden Euro. Im Gegenzug erhält der russische Energieriese das Recht, sich an Wintershall-Projekten in der Nordsee zu beteiligen. Gazprom-Vize Alexander Medwedew und BASF-Vorstand Hans-Ulrich Engel hätten am Donnerstag in St. Petersburg eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilten die Unternehmen mit. In der Achimow-Formation des Urengoi-Feldes sind mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Gas an förderbaren Reserven nachgewiesen.