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Kultur

Wim Wenders-Retrospektive im MoMA

Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) würdigt den deutschen Filmemacher Wim Wenders mit einer großen Retrospektive. Zwei Wochen lang werden mehr als 20 seiner Filme gezeigt.

Die Ausstellung wird an diesem Montag mit Wenders' Film "Paris, Texas" aus dem Jahre 1984 eröffnet. Das Porträt einer amerikanischen Kleinstadt bildet den Startschuss der Schau, in der mehr als 20 Werke des Düsseldorfer Regisseurs gezeigt werden. Bis zum 17. März präsentiert das Kino des

MoMA

täglich zwei bis drei Wenders-Filme.

Darunter auch der Dokumentarfilm "Buena Vista Social Club" von 1999, mit dem er für einen Oscar in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert war. "Der Himmel über Berlin" (1987) und dessen Fortsetzung, "In weiter Ferne, so nah!" (1993), zählen ebenfalls zu den gezeigten Werken. Auch frühere Arbeiten und Kurzfilme des 69-Jährigen sind zu sehen. Viele der Filme werden im Original mit englischen Untertiteln vorgeführt.

Runder Geburtstag und viele Ehrungen

Zuletzt war Wim Wenders auf der Berlinale sehr präsent. Die Berliner Filmfestspiele zeigten seine

3D-Produktion "Everything Will Be Fine"

. Der Film ist unter anderem mit James Franco und Charlotte Gainsbourg besetzt. Außerdem wurde Wenders mit dem

Ehrenbären für sein Lebenswerk

ausgezeichnet. Wim Wenders, der im August seinen 70. Geburtstag feiern wird, war die Hommage der diesjährigen Berlinale gewidmet. Außerdem war er für seinen Film

"Das Salz der Erde"

über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado als bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Er musste sich aber

dem Snowden-Film "Citizenfour" geschlagen

geben. Es war bereits die dritte Oscar-Nominierung für Wim Wenders.

im/ld,hjh (dpa/epd)

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