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Made in Germany

"Willkommen in Deutschland" - Investoren erwünscht!

Ausländische Firmen haben seit Mitte der 90er Jahre mehr als 260 Milliarden Euro in Deutschland investiert. MADE IN GERMANY hat nachgefragt: Was macht den Standort Deutschland für Investoren so attraktiv?

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Folge 1: Chinesische Investoren

08.08.2008 DW-TV Made in Germany Chinesen

Immer mehr Chinesen investieren in Deutschland. Vor allem an wohlklingenden Markennamen sind sie interessiert und davon gibt es genug in der deutschen Maschinenbaubranche. Beispiel: Waldrich Coburg. Das fränkische Unternehmen fertigt meterhohe Maschinen, mit denen Turbinen gefräst und gebohrt werden. 2005 hat Bejing No.1 den Betrieb gekauft, und jetzt brummt es beim Mittelständler. Der Umsatz hat sich seit der Übernahme mehr als verdoppelt, zuletzt auf 150 Millionen Euro. Beschränken die sich die neuen Eigentümer darauf, ihre Dividende einzustreichen oder passiert auch hier der gefürchtete Know-How-Transfer? Ute Schneider versucht Einblick zu nehmen in die Unternehmensstrategie und - kultur der Chinesen.

Folge 2: Indische Investoren

19.08.2008 DW-TV Made in Germany Inder

Sie werden von Städten und Kommunen hofiert, denn sie schaffen Arbeitsplätze oder bringen Geld ins Land – ausländische Investoren. Dass ein internationales Arbeitsklima und der Kontakt zu fremden Kulturen eher Vor- als Nachteile mit sich bringt, hat sich herumgesprochen. Wir haben in Dresden ein deutsch- indisches Gemeinschaftsunternehmen besucht, das im Hochlohnland Deutschland mit Erfolg Massenartikel herstellt und verkauft. Fachkompetenz und motivierte Mitarbeiter waren vor einigen Jahren der Grund, warum die indischen Teilhaber bei "Essel Propack", einen Hersteller von Verpackungen für Klebstoffe und Kosmetik, eingestiegen sind. Wir zeigen, wie Deutsche und Inder die tägliche Arbeit meistern – auch, wenn der Chef 6200 Kilometer weit weg ist. Ein Bericht von Dan Hirschfeld.

Folge 3: Amerikanische Investoren

22.08.2008 DW-TV Wirtschaft Made in Germany US-Investor

Dow Chemical gehört zu den ältesten und größten Chemiekonzernen auf der Welt. Seit 50 Jahren ist der US-Konzern auch in Deutschland aktiv. Die Amerikaner haben in dieser Zeit ihre deutsche Standorte kontinuierlich ausgebaut. Rund 6000 Leute beschäftigt Dow Chemical mittlerweile in Deutschland. "Made in Germany" ist in Bomlitz unterwegs, wo der Chemieriese vor anderthalb Jahren einen Konkurrenten übernommen hat. Dort wird unter anderem eine besondere Zellulose hergestellt, mit der in der Lebensmittelindustrie Jogurts cremig bleiben. Die Amerikaner schätzen den neuen Standort, denn dort finden sie das Know-How und hochqualifizierte Mitarbeiter, die sie für ihre High-Tech-Chemie brauchen. In der niedersächsischen Kleinstadt wird auch an neuen Produkten geforscht, die dort auch später produziert werden. Derzeit wird die Produktion in Bomlitz erweitert - ein gutes Zeichen für die Attraktivität des Chemie-Standorts. Miltiades Arsenopoulos berichtet.

Folge 4: Britische Investoren

02.09.2008 made in germany barcleys

Die englische Bank Barclays kennt jeder. Zumindest in England. Dort gibt es praktisch an jeder Straßenecke eine Niederlassung. Doch wie knackt man den deutschen Markt ohne den Aufkauf einer deutschen Bank? 1999 wählte Barclays den Standort Hamburg, der traditionell eine enge Verbindung zu England hat. Mit 15 Mitarbeitern begann man das Geschäft. Heute sind es 400 Mitarbeiter. Frühzeitig haben sich die Briten an der Alster auf das Online-Geschäft mit Kreditkarten spezialisiert. Stolze 1,5 Millionen Kreditkartenkunden hat man auf der Haben-Seite. Christian Pricelius berichtet für MADE IN GERMANY aus der norddeutschen Metropole.

Folge 5: Französische Investoren

Faurecia Amaturenbrett

Faurecia? Noch nie gehört! Der französische Automobil-Zulieferer ist zwar der zweitgrößte Zulieferer in Europa, aber wirklich bekannt ist das Unternehmen nicht. Auch nicht in Deutschland. Und das obwohl der Konzern kräftig investiert hat. 8000 Mitarbeiter, 25 Werke, 3 Mrd. Euro Umsatz. Immer nah an seinen Kunden, den deutschen Autoherstellern. Im niedersächsischen Stadthagen etwa werden Sitze hergestellt, die später in Mercedes, BMW, Audi und VW eingebaut werden. Viele der Manager hier sind Franzosen, wie Xavier Bonnet. Er lebt seit 5 Jahren in Deutschland. Bei Faurecia ist der ständig zwischen Produktionshallen und der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterwegs. Allein in Stadthagen beschäftigt Faurecia 1.600 Mitarbeiter – der Branchenriese ist der größte Arbeitgeber vor Ort. Paula Henfling traf den französischen Investor und auch den Bürgermeister von Stadthagen.

Folge 6: Spanische Investoren

16.09.2008 DW-TV Wirtschaft Made in Germany Spanier

Das Ensemble am Kupfergraben in Berlins Mitte gehört zu Carlos Cutillas Lieblingsobjekten, die seine Immobilien-Gruppe Chamartin saniert hat. Die Leidenschaft des Präsidenten von Chamartín sind schöne historische Gebäude. Seit zwei Jahren kooperiert der Spanier mit dem deutschen Immobilienunternehmen Meermann und hält inzwischen 95 Prozent daran. Chamartín saniert historische Gebäudekomplexe und baut neue Bürogebäude, Hotels und Kongreßzentren. Meist werden diese dann vermietet. 600 Mio. Euro stecken derzeit in Berliner Bauvorhaben. Und Carlos Cutillas sucht als Präsident von Chamartín längst nach neuen Projekten. Er sieht einen großen Vorteil im deutschen Immobilien-Markt darin, dass die Preise relativ günstig sind und kein Platzen einer Immobilienblase wie etwa in seinem Heimatland Spanien droht. Angst vor einem Einfluss der internationalen Finanzmarktkrise auf den deutschen Markt hat er nicht. Alexa Meyer hat den spanischen Investor getroffen und herausgefunden, warum er gerade in Berlin soviel Geld investiert und was ihn an Deutschland fasziniert. Dies ist die 6. Folge unserer Investoren-Serie "Welcome to Germany".

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