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Sport

Williams ohne Mühe ins Achtelfinale

Serena Williams unterstreicht bei den US Open ihre Extraklasse. Auch Novak Djokovic kommt eine Runde weiter. Philipp Kohlschreiber steht in der dritten Runde, obwohl er seine Partie nicht zu Ende spielen muss.

Titelverteidigerin Serena Williams hat mit einer weiteren Demonstration ihrer Ausnahmestellung im Damen-Tennis die dritte Runde der US Open erreicht. Die 17-malige Grand-Slam-Turniersiegerin aus den USA deklassierte ihre Landsfrau Vania King mit 6:1 und 6:0. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale wartet nun in Varvara Lepchenko erneut eine US-Amerikanerin auf die Weltranglisten-Erste. Lepchenko hatte sich kurz zuvor gegen Mona Barthel mit 6:4 und 6:0 durchgesetzt. Die 32 Jahre alte Williams hat die US Open bereits fünfmal gewonnen, ging in diesem Jahr bei den bereits gespielten Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris und Wimbledon jedoch leer aus.

Auch Vorjahresfinalistin Victoria Asarenka aus Weißrussland zog durch einen 6:3, 6:2-Sieg gegen Christina McHale aus den USA in Runde drei ein. Ausgeschieden ist dagegen die frühere French-Open-Siegerin und ehemalige Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic. Die an Nummer acht gesetzte Serbin musste sich Karolina Pliskova aus Tschechien mit 5:7 und 4:6 geschlagen geben und scheiterte einen Tag nach der Polin Agnieszka Radwanska damit als zweite Top-Ten-Spielerin frühzeitig.

Djokovic souverän weiter

Bei den Männern erreichte der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic ohne Satzverlust die dritte Runde. Der 27 Jahre alte Serbe ließ dem Franzosen Paul-Henri Mathieu keine Chance und gewann nach 1:28 Stunden Spielzeit mit 6:1, 6:3 und 6:0. Nun bekommt es der Schützling von Trainer Boris Becker mit Sam Querrey aus den USA zu tun. Nicht mehr im Turnier sind dagegen die Deutschen Peter Gojowczyk, Matthias Bachinger und Jan-Lennard Struff. Qualifikant Gojowczyk musste sich nach mehr als drei Stunden und großem Kampf dem an Nummer 5 gesetzten Kanadier Milos Raonic in vier Sätzen mit 6:7 (4:7), 7:5, 4:6 und 6:7 (3:7) geschlagen geben. Bachinger, der in New York erstmals in seiner Karriere ein Match im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers gewonnen hatte, unterlag Olympiasieger Andy Murray aus Großbritannien in drei Sätzen mit 3:6, 3:6 und 4:6. Struff verlor gegen den US-Amerikaner John Isner in drei Sätzen mit 6:7 (5:7), 4:6 und 2:6.

Der an Nummer 13 gesetzte Isner trifft beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York jetzt auf Philipp Kohlschreiber. Kohlschreiber profitierte von der Aufgabe des Franzosen Michael Llodra. Den ersten Satz hatte die deutsche Nummer eins nach 30 Minuten mit 6:2 gewonnen, bevor Llodra wegen Problemen mit seinem lädierten Ellenbogen aufgeben musste.

asz-sn (sid, dpa)

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