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Sport-News

Wiggins verpasst Gold auf der Bahn

Erst darf er nicht zur Tour de France, dann fährt er bei den Commonwealth Games an Gold vorbei: Radstar Bradley Wiggins hat derzeit kein Glück. Ein anderer britischer Star erfüllt die Erwartungen in Glasgow.

Seine Rückkehr auf die Bahn sollte zum Triumphzug werden, so war es geplant. Bei den 20. Commonwealth Games im schottischen Glasgow wollte Sir Bradley Wiggins mit dem Bahnvierer den Titel holen, doch daraus wurde nichts. Der Tour-de-France-Sieger von 2012 fuhr mit seinen Teamkollegen Ed Clancy, Steven Burke und Andy Tennant in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung "nur" auf den zweiten Platz.

Das Quartett hatte im Finale rund fünf Sekunden Rückstand auf das siegreiche Weltmeister-Team aus Australien. Jack Bobridge, Luke Davison, Alex Edmondson und Glenn O'Shea fuhren in 3:54.851 Minuten überlegen zum Sieg. Wiggins, der trotz starker Leistungen von seinem Team Sky nicht für die Frankreich-Rundfahrt nominiert worden war, warf den Blick schon nach vorne: "Ich muss jetzt Muskelmasse zulegen und stärker werden. Wir sollten nicht unterschätzen, wieviel Arbeit noch vor uns liegt auf dem Weg nach Rio." In Rio de Janeiro finden 2016 die nächsten Olympischen Sommerspiele statt.

Brownlee-Brüder dominieren den Triathlon

Ein anderer englischer Olympiasieger wurde seiner Favoritenrolle bei den Commonwealth Games hingegen gerecht: Alistair Bronwlee gewann den Triathlon-Wettbewerb souverän. Über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) setzte sich der 26-Jährige in 1:48:50 Stunden mit elf Sekunden Vorsprung vor seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Jonathan durch. Bronze ging an den Südafrikaner Richard Murray, der im Ziel 1:31 Minuten zurücklag.

Derweil stellten Australiens Schwimmerinnen in der Freistilstaffel über 4x100 Meter einen neuen Weltrekord auf. Das Quartett Bronte Campbell, Melanie Schlanger, Emma McKeon und Cate Campbell unterbot die alte Bestmarke der Niederlande (3:31,72) deutlich: 3:30,98 Minuten lautet der neue Weltrekord. Silber ging in der Staffel an England, Bronze an die Kanadierinnen. Bis zum 3. August kämpfen rund 4500 Athleten aus 71 Mitgliedsstaaten des Commonwealth um 256 Goldmedaillen.

jw/ck (mit sid, dpa, afp)