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Sport

Wiggins' Triumphfahrt

Den letzten Tagessieg in Paris sicherte sich Mark Cavendish vom Team Sky. Im Schlusssprint holte sich der Brite seinen dritten Etappenerfolg bei der Tour de France. Bradley Wiggins kam mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Bradley Wiggins gewinnt die Tour de France 2012. Foto: AP Photo/Laurent Rebours

Bradley Wiggins gewinnt die Tour de France 2012

Es war der gebührende Abschluss der 99. Tour de France. Strahlender Sonnenschein und ein gut gelauntes Fahrerfeld bei der letzten Etappe. Traditionell hielten sich die Rad-Profis auf den ersten von 120 Kilometern von Rambouillet nach Paris zurück und nutzten die Zeit, um sich feiern zu lassen. Auch auf das traditionelle Glas Sekt musste Gesamtsieger Bradley Wiggins nicht verzichten. Es war der verdiente Lohn für teilweise strapaziöse 3497 Kilometer. Besonders beeindruckend zeigte sich das Team Sky um Tour-Sieger Wiggins, denn auch der Zweitplatzierte Chris Froome gehört zur britischen Mannschaft. Sie dominierte die diesjährige Tour de France fast nach Belieben.

Voeckler bester Bergfahrer

Nach einer ruhigen Anfangsphase erreichten die Fahrer nach 71 Kilometern die Champs-Elysées in Paris. Eine kleine Gruppe um den deutschen Fahrer Jens Voigt (Team RadioShack) attackierte 30 Kilometer vor dem Ziel das Hauptfeld und konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Das Peleton ließ sich aber nicht abschütteln und holte, angeführt vom Team Sky, die Ausreißergruppe kurz vor dem Ziel wieder ein. In einem packenden Schlusssprint feierte Mark Cavendish (Team Sky) am Ende seinen dritten Etappensieg bei der Tour. 

Mark Cavendish gewinnt die 20. Etappe der Tour de France im Schlusssprint. Foto: AP Photo/Laurent Rebours

Mark Cavendish (li) gewinnt die 20. Etappe der Tour de France im Schlusssprint

In Paris freuten sich neben dem Gesamtsieger aber auch die anderen Gewinner der Wertungstrikots. Das Grüne Trikot des besten Sprinters sicherte sich Peter Sagan vom Team Liquigas Cannondale. Insgesamt schaffte der Slowake drei Etappenerfolge. Und auch ein Franzose war überglücklich als er in Paris das Siegerpodest des besten Bergfahrers bestieg: Thomas Voeckler zeigte besonders in den schweren Pyrenäen-Etappen seine ganze Klasse. Nach einem spannenden Duell mit Fredrik Kessiakoff (Team Astana) konnte Voeckler das gepunktete Trikot aber bis zum Schluss verteidigen.

Greipel auffälligster Deutscher

Die Wertung des besten Jungprofis sicherte sich Tejay Van Garderen vom Team BMC Racing. Der 23 Jahre alte Amerikaner hatte sich in den vergangenen drei Wochen als legitimer Nachfolger von Teamkollege Cadel Evans etabliert. Nicht so gut verlief die Tour de France für Tony Martin, der aufgrund einer Verletzung aufgeben musste. Bereits auf der ersten Etappe hatte sich Martin einen Kahnbein-Bruch in der linken Hand zugezogen. Besser lief es für André Greipel, der sich drei Etappensiege sicherte. Der Profi vom Team Lotto zeigte, dass er zu den besten Sprintern der Welt gehörte.