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Privatkonzert

Wigald Boning

Er spielt u.a. Querflöte, Saxophon und diverse Tasteninstrumente – und das am liebsten zusammen mit den Gästen beim „Privatkonzert“ auf der Couch im Haus Schminke.

Musikalische Grenzen haben Wigald Boning noch nie interessiert. Als Jugendlicher spielt er Anfang der 80er Jahre in der Punk-Jazz-Band „KIXX“. Er stieg aber bereits als 21-jähriger wieder aus der Band aus, nachdem er den Reiz deutschsprachigen Liedguts entdeckte und sich diesem widmen wollte. Wenig später übernahm Wigald Boning seine erste Filmrolle in „Hard Days, Hard Nights“ über eine britische Beat-Band im Hamburg der 60er Jahre.

In seiner Kindheit verkürzt der kleine Wigald die verhassten Klavierstunden – begleitet vom kläffenden Yorkshireterrier der Lehrerin – einfach durch Manipulation der Uhr. Und bringt sich lieber selbst das Querflötenspiel bei. Heute spielt er fast ein Dutzend Instrumente. 

Mehr oder weniger per Zufall entdeckten er selbst und andere sein komödiantisches Talent: Durch eine Rolle als eigentlich seriöser Interviewer in einem Dokumentarfilm. In den 90er Jahren war er einer der prägenden Köpfe in der erfolgreichen Comedy-Show „Samstag Nacht“ im Programm eines deutschen Privatsenders. 

Zu der Zeit klappt es auch endlich mit dem musikalischen Durchbruch. Ausgerechnet als Duo „Die Doofen“ mit dem Komiker Olli Dittrich. Mit „Liedern, die die Welt nicht braucht“ – so der Titel ihres Albums – hielten sich die beiden über Wochen an der Spitze der deutschen Charts. 

Wigald Bonings Markenzeichen: schrullig-schrille Klamotten. Erst als Anastacia sich in der ersten Ausgabe vom Privatkonzert um sein Outfit kümmert, wagt er sich in eine Jeans – für ihn eine Weltpremiere!