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Kultur

Wiesn-Betrüger verdiente an Möchtegern-Dirigenten

Eine dreiste Bierzelt-Betrügerei hat sich ein 22-Jähriger auf dem Münchner Oktoberfest ausgedacht. Wie die Polizei am Sonntag (18.9.2005) mitteilte, verkaufte der Mann in dem Festzelt selbst gefertigte "Berechtigungsscheine", mit denen die Erwerber scheinbar die Musikkapelle dirigieren durften. Die Kosten für einen solchen Schein beliefen sich demnach auf happige 30 Euro. Der eigentliche Kapellen-Dirigent dürfte beim Anblick der Berechtigung vermutlich nur geschmunzelt haben, erklärte die Polizei. Beamte unterbanden daraufhin die "Gewerbeausübung" des aus dem Münchner Umland stammenden Betrügers und erstatteten Anzeige. Wie viele Käufer der Mann bei seiner Aktion am Samstagabend gefunden hatte, wurde nicht mitgeteilt.