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Reise

Wien: Hitzefrei für Fiaker-Pferde

Weil das Thermometer in der österreichischen Hauptstadt 35 Grad anzeigt, haben die Kutschpferde jetzt erstmals Pause. Strengere Regeln sollen die Tiere schonen. Das freut die Tierschützer.

Die Fiaker zählen zu Wiens größten Touristenattraktionen. Die Pferdekutschen fahren das ganze Jahr über vorbei an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten durch die Wiener Innenstadt. Im Sommer geschieht dies allzu oft in sengender Hitze. Pferde erhalten aber ab 35 Grad hitzefrei, so hatte der Wiener Landtag 2016 entschieden. Am Dienstag war das erste Mal hitzefrei für die Kutschpferde.

Die strengeren Regeln sehen auch vor, dass die Tiere nicht mehr so lange arbeiten dürfen. Jetzt dürfen sie nur 18 statt wie früher 20 Tage pro Monat im Einsatz sein, maximal elf Stunden am Tag.

Das Gesetz trat Mitte Juli 2016 in Kraft. Die Opposition hatte das neue Gesetz kritisiert und sprach von Schikanen für die Unternehmer. Fiaker-Fahrer sehen dadurch ihre Existenz gefährdet. Von den Tierschutzorganisationen wurden diese Maßnahmen zum Wohl der Pferde begrüßt.

Zur Zeit arbeiten 28 Fiakerbetriebe mit 375 Pferden in Österreichs Hauptstadt.

is/at (dpa,afp)

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