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Aktuell Nahost

Wieder Tote im Gazastreifen

Palästinenser und israelische Militärs haben sich wieder gegenseitig beschossen. In dem Grenzgebiet bei Gaza-Stadt ist es in den letzten Wochen wieder häufiger zu Gewalt gekommen. Aus Israel sind drohende Worte zu hören.

Begonnen hat die jüngste Attacke nach Angaben der israelischen Streitkräfte durch einen Angriff von palästinensischen Extremisten auf einen israelischen Panzerjeep. Dieser war auf Patrouillenfahrt entlang des Grenzzaunes zum Gazastreifen unterwegs. Die Israelis reagierten laut Augenzeugen prompt mit dem Beschuss von Wohngegenden in Gaza-Stadt. Dabei sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Zivilisten getötet und 25 weitere verletzt worden.

Die Verletzten seien in eine Klinik gebracht worden, sagte der Arzt Ajman al Sahbani. Die Todesopfer sollen Behördenangaben zufolge zwischen 16 und 18 Jahre als gewesen sein. Unter den Verletzten seien auch Kinder.

Nicht der erste Anschlag

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak warnte, Israel werde eine weitere Eskalation der Gewalt nicht tolerieren. An dem schwer bewachten Grenzzaun waren in den vergangenen Wochen immer wieder Sprengstoffanschläge gegen die israelischen Truppen verübt worden.

Der Gazastreifen wird von der radikal-islamischen Hamas kontrolliert, die Israel das Existenzrecht abspricht. Von dort aus operieren auch verschiedene Extremistengruppen, so auch der bewaffnete Arm der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), die sich zu dem jüngsten Angriff bekannt hat. Im Gazastreifen leben mehr als 1,5 Millionen Menschen, viele von ihnen sind Flüchtlinge.

fab/ml (afp,dpa,dapd)