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Wirtschaft

Wieder mehr Jobs in Europa

Die allmählich anziehende Konjunktur in Europa und in der Eurozone hat erste Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember deutlich.

Die Arbeitslosigkeit in den Euroländern ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Im Dezember 2014 betrug die Arbeitslosenquote in den Ländern mit der gemeinsamen Währung 11,4 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte.

Zuletzt war die Quote im August 2012 niedriger gewesen. Insgesamt waren im Dezember 18,13 Millionen Männer und Frauen in den Eurostaaten ohne Job. Besonders betroffen sind nach wie vor Griechenland und Spanien.

Dies zeige, dass sich die Konjunkturerholung nun auch am Stellenmarkt in den 18 Staaten der Währungsunion allmählich bemerkbar mache, hieß es in Luxemburg. Auch aus der weitere zehn Staaten umfassenden Europäischen Union gab es positive Nachrichten: Mit einem Wert von 9,9 Prozent fiel die Arbeitslosenquote erstmals seit Oktober 2011 unter die Zehn-Prozent-Marke.

Die niedrigste Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone weist Deutschland mit einer Quote von 4,8 Prozent aus. Die rote Laterne hält Griechenland mit 25,8 Prozent laut letzten verfügbaren Daten vom Oktober, dicht dahinter folgt Spanien mit 23,7 Prozent im Dezember. In Italien (12,9 Prozent) und Frankreich (10,3 Prozent) stieg die Arbeitslosigkeit an.

wen/ul (rtr, dpa)