Wieder Journalist in Mexiko getötet | Aktuell Amerika | DW | 16.05.2018
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Kriminalität

Wieder Journalist in Mexiko getötet

Mexiko gehört zu den Staaten, in denen journalistische Arbeit zumeist lebensgefährlich ist. Nun wird aus dem lateinamerikanischen Land ein neuer Fall gemeldet. Auch seine Bekanntheit schützte Juan Carlos Huerta nicht.

Der TV- und Radio-Journalist Juan Carlos Huerta wurde laut Zeugenaussagen erschossen, als er in seinem Auto in der Nähe seines Wohnorts unterwegs war. Dies gab der Staatsanwalt von Tabasco, Fernando Valenzuela, bekannt. Ein anderes Fahrzeug habe dem Auto des Opfers den Weg abgeschnitten. Am Tatort seien zwei Patronenhülsen gefunden worden, so Valenzuela.

Angriff am Jahrestag

Huerta war in Tabasco für seine Arbeit bekannt. Nach Angaben mexikanischer Medien war er seit mehr als 30 Jahren Journalist. Er bedauere den Tod Huertas sehr, sagte Tabascos Gouverneur Arturo Núñez. 

Juan Carlos Huerta Gutierrez Journalist (Reuters/Instagram/Juan Carlos Huerta Gutierrez)

Juan Carlos Huerta vor wenigen Wochen: ein Selfie im Hörfunk-Studio

Der Angriff auf den Journalisten in Tabasco fiel genau auf den Jahrestag des Attentats auf den landesweit bekannten Reporter Javier Valdez im vergangenen Jahr. Valdez war in Culiacán im Bundesstaat Sinaloa erschossen worden. Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko nach Angaben der Internationalen Journalisten-Föderation 13 Reporter und Medienschaffende getötet - so viele wie nirgendwo sonst. Bei Huerta handelt es sich um den vierten getöteten Journalisten in diesem Jahr.

ml/wa (dpa, ape)

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