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Fußball

Wieder Glück bei EM-Auslosung

Die Gruppen der EURO 2016 in Frankreich stehen fest. Im Eröffnungsspiel trifft der Gastgeber auf Rumänien. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann mit der Auslosung in Paris zufrieden sein.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft bei der

Fußball-Europameisterschaft

im kommenden Jahr in Frankreich in Gruppe C auf die Ukraine, Polen und EM-Debütant Nordirland. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich nach der Auslosung in Paris zuversichtlich: "Wir sind Favorit in der Gruppe und wollen sie gewinnen", sagte er im ZDF. Franz Beckenbauer kommentierte im TV-Sender Sky: "Wir können alle mit dieser Gruppe leben." Die Gegner seien "ziemlich gleichwertig, es ist nicht die stärkste Formation."

"Ich bin zufrieden mit unserer EM-Gruppe", twitterte Weltmeister Thomas Müller unmittelbar nach der Auslosung. Er bat seinen Bayern-Kollegen Lewandowski aber vorsichtshalber schon einmal: "Lewy, halt dich zurück gegen uns!" Zufrieden war auch der deutsche Teammanager Oliver Bierhoff: "Wir haben sicher Glück gehabt. Wir wollten Italien unbedingt vermeiden. Aber natürlich müssen wir unsere Gruppengegner ernst nehmen."

Die Polen waren bereits in der EM-Qualifikation Gegner der Deutschen. In Warschau kassierten Thomas Müller & Co. eine 0:2-Niederlage. Auf Nordirland trifft das DFB-Team auch in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland. Die Ukraine hat sich nach der Teilnahme 2012 als Co-Gastgeber neben Polen erstmals sportlich für eine EM qualifiziert.

Das erste Spiel bestreitet Löws Auswahl am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine. Anschließend steht am 16. Juni im Pariser Vorort St. Denis die Partie gegen Polen an, ehe zum Abschluss der Vorrunde am 21. Juni im Pariser Prinzenparkstadion Nordirland der Gegner ist. Damit kehrt die Elf des Deutschen Fußball-Bundes in ihrer zweiten Gruppenpartie in das Stade de France zurück, wo sie am 13. November nach den Terroranschlägen von Paris mit insgesamt 130 Toten die Nacht im Stadion verbracht hatte.

Komplizierter Modus

Im Eröffnungsspiel am 10. Juni im Stade de France treffen Gastgeber Frankreich als Kopf der Gruppe A und Rumänien aufeinander. Nach der umstrittenen Aufstockung des Turniers auf 24 Teams erreichen nicht nur die Ersten und Zweiten jeder Gruppe das Achtelfinale, sondern auch die vier besten Dritten. Insgesamt stehen vom 10. Juni bis 10. Juli kommenden Jahres 51 Partien in zehn Stadien auf dem Spielplan. Albanien und die Schweiz komplettieren die Gruppe A.

In Staffel B treffen England, Russland, Wales und die Slowakei aufeinander. Titelverteidiger Spanien bekommt es in Gruppe D mit Tschechien, der Türkei und Kroatien zu tun. In Gruppe E spielen der Weltranglisten-Erste Belgien, Italien, Irland und Schweden. Portugal, Island, Österreich und Ungarn bilden die Gruppe G.

Wenn Sie den Verlauf der Auslosung im "Palais des Congres" in Paris nachlesen wollen, dann können Sie das hier tun:

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