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Personalplanung im Weißen Haus

Wieder ein Rückschlag für den US-Präsidenten

Mit der Besetzung des Postens des Nationalen Sicherheitsberaters scheint US-Präsident Donald Trump kein Glück zu haben. Michael Flynn wird nach nur einem Monat entlassen, nun sagt auch noch der zweite Wunschkandidat ab.

US-Präsident Donald Trump hat bei der Nachfolgersuche für seinen geschassten Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn nach übereinstimmenden Berichten des Nachrichtensenders CNN und mehrerer Nachrichtenagenturen eine Absage bekommen. Der frühere Vize-Admiral Robert Harward (Artikelbild) habe das Angebot des Präsidenten abgelehnt, berichtete der Sender unter Berufung auf Regierungskreise. Amerikanische Medien vermuten, dass Harward sein eigenes Team mitbringen wollte. Dies wollte der ehemalige Marineoffizier aber nicht näher kommentieren, sondern verwies auf den Präsidenten. Aus seinem Umfeld hieß es, Harward "brauche nach 40 Jahren beim Militär nun Zeit für sich".

Harward war Stellvertreter des heutigen Verteidigungsministers James Mattis, als dieser das US-Zentralkommando kommandierte. Nach seiner Pensionierung aus den US-Streitkräften arbeitete der 60-Jährige beim Rüstungsunternehmen Lockheed Martin als Berater.

Kommt der Ex-CIA-Chef?

Den Job als Sicherheitsberater übt zurzeit übergangsweise Keith Kellogg, ein hochdekorierter Vietnam-Veteran aus, bis der Posten neu besetzt ist. In Frage für die hohe Position kommt nun auch der frühere Chef des Geheimdienstes CIA, David Petraeus, dessen Name im Zusammenhang mit der Nominierung immer häufiger genannt wird.

Trumps erster Sicherheitsberater Flynn musste den Posten räumen, weil er über ein Telefonat mit dem russischen Botschafter falsche Angaben gemacht hatte. Als Trumps Regierung noch gar nicht im Amt war, hatte er mit dem Botschafter über die Sanktionen gegen Moskau gesprochen.

cgn/qu (ap, dpa, rtre)

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