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Wieder Dopingfall bei Olympia

20. Februar 2018

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang haben ihren zweiten offiziellen Dopingfall. Dem slowenischen Eishockeyspieler Ziga Jeglic wird der unerlaubte Gebrauch des Asthmamittels Fenoterol vorgeworfen.

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Eishockey - Olympische Winterspiele Zica Jeglic
Bild: Getty Images/M. Meyer

Ein erneuter Dopingfall in Südkorea: Der Sünder heißt Ziga Jeglic und kommt aus Slowenien. Er soll das Asthmamittel Fenoterol genommen haben. Das teilte die Anti-Doping-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes CAS in Pyeongchang mit. Der 29 Jahre alte Stürmer, der beim russischen KHL-Klub Neftechimik Nischnekamsk unter Vertrag steht und in der Saison 2013/14 mit dem ERC Ingolstadt Meister in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geworden war, wurde von den Spielen ausgeschlossen und muss das Olympische Dorf verlassen. Jeglic akzeptierte laut CAS die Maßnahmen.

Ergebnisse haben Bestand

Slowenien, das in der Vorrunde unter anderem die USA geschlagen und Platz zwei erreicht hatte, verlor am Dienstagnachmittag gegen Norwegen mit 1:2 nach Verlängerung und verpasste damit den Einzug ins Viertelfinale. Die CAS-Mitteilung erschien kurz vor Beginn des Spiels. Jeglic hatte in der Vorrunde im Spiel gegen die Slowakei im Penaltyschießen den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand erzielt. Die bisherigen Ergebnisse haben trotz Jeglics Mitwirken Bestand. Maßnahmen gegen ein komplettes Team werden durch den Weltverband IIHF erst verhängt, wenn mehr als zwei Spieler einer Mannschaft des Dopings überführt worden sind.

Zweiter Fall bei Olympia

Zuvor war in Pyeongchang der japanische Shorttracker Kei Saito mit der maskierenden Substanz Acetazolamid erwischt worden. Der Fall des russischen Curlers Alexander Kruschelnizki war am Dienstag noch immer nicht offiziell. Russische Medien hatten gemeldet, dass Kruschelnizki in A- und B-Probe positiv auf das verbotene Herzmedikament Meldonium getestet worden war. Die Ad-hoc-Kammer des CAS, die in Pyeongchang für die Behandlung von Dopingfällen verantwortlich ist, hatte am Montag lediglich bekannt gegeben, gegen den Russen zu ermitteln. Offiziell ist der Fall erst bei der Bekanntgabe von Maßnahmen durch den CAS.

ft/cc (dpa/sid)