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Aktuell Afrika

Wieder Christen in Nigeria ermordet

Die Boko-Haram-Sekte hat erneut zugeschlagen: Im Norden Nigerias haben die islamistischen Gotteskrieger zehn Christen brutal getötet.

Bei einem Angriff auf Christen im Norden Nigerias sind zehn Menschen getötet worden. Nach Angaben von Gemeindevertretern der Stadt Chibok wurden den Opfern die Kehlen durchschnitten. Die Täter gehörten wahrscheinlich der islamistischen Sekte Boko Haram an. Die Angreifer seien unter Allah Akbar-Rufen (Gott ist groß) in mehrere Häuser gestürmt und hätten die Bewohner massakriert.

Anschläge auch im Nordosten

In dem Stadtteil, wo das Massaker verübt wurde, leben mehrheitlich Christen. Zuvor hatten mutmaßliche Kämpfer von Boko Haram bereits drei christliche Kirchen und mehrere staatliche Einrichtungen im Nordosten des Landes an der Grenze zu Kamerun niedergebrannt. Attackiert wurden dabei die Einwanderungsbehörde, der Zoll und die Geheimpolizei.

Im muslimisch geprägten Norden Nigerias kämpfen Boko-Haram-Rebellen seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Die Gruppe wird für zahlreiche Anschläge auf Behörden, Polizei und Kirchen verantwortlich gemacht. Am vergangenen Sonntag waren in der nordnigerianischen Stadt Jaji bei zwei Selbstmordanschlägen auf eine Kirche mehrere Menschen getötet worden.

gd/det (afp, rtr)

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